• 21.06.2006, 13:21:48
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LHStv. Strutz und LR Dörfler präsentierten Maßnahmenpaket zur Lernbetreuung in Kärnten

Wien (OTS) - Im Zuge einer Pressekonferenz präsentierten heute
Landeshauptmannstellvertreter Martin Strutz sowie Landesrat Gerhard
Dörfler ein gemeinsam entwickeltes Maßnahmenpaket zur Lernbetreuung
in Kärnten. "Unser Anliegen ist es, dass das Land Kärnten die
Lernbetreuung ausbaut und vor allem flexibel an den Bedarf anpasst.
Aus diesem Grund haben wir den Kärntner Gemeinden angeboten, die
Kosten für die Anstellung dieser Lernaufsicht pro Gruppe in der Höhe
von 8.000 Euro zu übernehmen", sagte Strutz. Zur Entlastung der
Eltern, sollte auch eine Lernbetreuung über 16.00 Uhr angeboten
werden.

Wie Strutz ausführte, wird durch das neuen Schulorganisationsgesetz
des Bundes bei 15 angemeldeten Kindern eine klassen-, schulstufen-
bzw. schulübergreifende Tagesbetreuung unter der Wahlfreiheit der
Eltern möglich. Vom Bund werden dafür 5 Lehrerwochen für eine Gruppe
zur Verfügung gestellt. Dies sei für eine optimale Lernbetreuung
absolut nicht ausreichend, daher auch das Angebot an die
Schulerhalter. Die Schulerhalter müssten für die zusätzliche
Betreuung lediglich für die räumlichen Voraussetzungen sorgen, was
keine zusätzlichen Kosten verursachen würde, erklärte Strutz. "Der
zusätzlich positive Effekt ist die Schaffung von zusätzlichen
Arbeitsplätzen", stellte Strutz fest.

Um in der Nachmittagsbetreuung eine flexiblere Einsetzbarkeit von
Lehrpersonen zu erreichen, appelliert Strutz an die SPÖ dominierte
Lehrergewerkschaft, den Lehrern mehr Flexibilität zu empfehlen, da
laut Dienstrecht kein Lehrer verpflichtet ist, Nachmittagslernhilfe
zu übernehmen.

Dörfler: "Kinderbetreuung soll immer mehr zur Lernbetreuung werden"

"Grundsätzlich wünschen sich die Eltern nicht eine klassische
Hortbetreuung, sondern sie wünschen sich eine Lernbetreuung", brachte
Landesrat Gerhard Dörfler das Ergebnis einer von ihm durchgeführten
Umfrage auf den Punkt. Weiters habe sich aus der Umfrage auch
ergeben, dass viele Eltern die derzeitige Diskussion der
Kinderbetreuung beklagen, da sie Kinderbetreuung selbst leisten
wollen.

Dörfler verwies auch darauf, dass Kärnten laut der
OGM-Kaufkraftstudie im Gegensatz zum roten Wien (mit den höchsten
Preisen) eines der Bundesländer mit den niedrigsten Preisen für
Kindergärten ist. Wiederholt sprach sich Dörfler für einen nationalen
Bildungsplan aus, der ein Schulvorbereitungsjahr vorsieht. "Hier
sollte bundeseinheitlich vorgegangen werden", so Dörfler.

Rückfragehinweis:
Die Freiheitlichen in Kärnten/BZÖ

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