ÖVP NÖ rüstet Dienstwagen-Flotte nicht auf Partikelfilter um

Krismer: Vermissen Verantwortungsbewusstsein der Volkspartei

St. Pölten (Grüne) - Während Bundesabgaben bereits Diesel-PKW ohne Partikelfilter zur Kassa bitten und die gesundheitlichen Gefahren von lungengängigen Partikeln durch Diesel-Verbrennung das Bewusstsein der NiederösterreicherInnen erreichten, tut die ÖVP weiter wie gehabt. "Die Dienstwagen-Flotte des Amtes der NÖ Landesregierung mit 2 PKW pro Bezirkshauptmannschaft, die Dienstwägen der Regierungsmitglieder und jene für die Verwaltung müssen Vorbild für zeitgemäße Mobilität in NÖ sein. Das Mindeste ist ein Nachrüsten der Dieselautos mit Partikelfiltern", verlangt die Grüne LAbg. Dr. Helga Krismer von der ÖVP. Bio-Sprit, Hybridautos oder andere Alternative Antriebsformen wären ein wirkliches Vorbild. "Es ist völlig unverständlich, warum die ÖVP blockiert. Sind die Dienstwagen doch Leasing-Autos, wodurch eine Flexibilität möglich sein müsste", hat Krismer den Eindruck, dass jedes größere Unternehmen mit ausgegliedertem Fuhrpark und Leasing-Verträgen wirtschaftlich vernünftiger und flexibler agiert. "Wein predigen und Wasser trinken. Eine Bioethanol-Anlage in Pischelsdorf ist für die ÖVP schneller zu realisieren als eine Dienstwagen-Flotte mit ÖKO- und Gesundheitsbonus", kann sich die ÖVP nicht darüber hinweg schwindeln, auch wenn sie heute vor dem Landtag ein gasbetriebenes Auto aufstellten ließ.

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