- 16.06.2006, 11:08:39
- /
- OTS0104 OTW0104
Vilimsky: Bush-Besuch in Wiener City wird Chaos auslösen!
Enorme Schikanen für die Bevölkerung, exorbitante Kosten und Terrorgefahr für Wien
Wien (OTS) - Eigentlich hätte Wien und Österreich auf den Besuch
des heftig umstrittenen US-Präsidenten getrost verzichten können.
Denn die enormen Schikanen für die Bevölkerung, sowie exorbitante
Kosten für die österreichischen Steuerzahler rechtfertigen diesen
Zirkus nicht einmal im Ansatz. Wäre Bush zuhause geblieben, hätte
dies auch dem Wunsch einer großen Mehrheit der Österreicherinnen und
Österreicher entsprochen. Dies stellte heute FPÖ-Generalsekretär
Bundesrat Harald Vilimsky fest.
Keine andere Regierung der westlichen Hemisphäre stehe derart in
Konflikt mit den Regeln der zivilisierten Welt wie jene von Bush.
Völkerrechtswidrige Kriege, CIA-Geheimlager, Folterungen, Fälschungen
von Geheimdienstberichten, Verletzungen von Menschenrechten, etc. Das
Sündenregister des texanischen Elefanten im Wertegefüge des Westens
ist derart lang, daß Österreich von der gewaltigen internationalen
Antipathie gegenüber der Person Bush sicher Schaden in seinem Ansehen
nehmen wird. Darüber hinaus ist die zu erwartende Fraternisierung des
Kabinetts Schüssel mit Bush geradezu eine Einladung an extremistische
Islamisten bzw. auch Terroristen, warnt Vilimsky.
Wenn Schüssel schon so große Stücke auf Bush hält, hätte es genügend
andere, auch repräsentative Ort für die Zusammenkunft gegeben, aber
mit Sicherheit nicht die Wiener Innenstadt Die Bewohner in großem
Radius um das Hotel Intercontinental derart zu schikanieren, steht in
keiner Verhältnismäßigkeit zum Kurzbesuch von "W". Genau verhält es
sich mit den massiven Umsatzeinbußen der im Sperr-Radius liegenden
Geschäfte.
Vilimsky forderte die umfassende Abgeltung von Umsatzeinbußen für die
Unternehmer sowie eine Minimierung der Anrainer-Schikanen. Auf keinen
Fall könne es sein, daß unsere Exekutivkräfte nach der Pfeife des
Secret Service tanzen müssen.
Wäre die Air Force One gleich zum nächst geplanten Stopp nach
Budapest geflogen, wäre dies mit Sicherheit im mehrheitlichen Sinne
der Wiener und Österreicher gelegen. Ob in Ungarn allerdings die
Freude über "W" größer ist, darf bestritten werden. Ganz allgemein
wäre es für Österreich, aber auch für Europa, gut und wohltuend,
Distanz zu dieser amerikanischen Cowboy-Regierung zu suchen, meint
Vilimsky.
Rückfragehinweis:
FPÖ
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NFP






