Auch die FPÖ für mehr Männer an den Schulen!

Wien, 14-06-2006 (fpd) - Grundsätzlich begrüßenswert ist der Vorschlag des oberösterreichischen Landespräsidenten, bevorzugt männliche Lehrer einzustellen. Die zur Schau gestellte Aufregung der SPÖ lässt nur auf das typische Beißreflexverhalten schließen, anders ist diese Reaktion nicht zu erklären, so heute die Schulsprecherin der Wiener FPÖ, Monika Mühlwerth.

Das Bundesgleichbehandlungsgesetz sieht vor, dass bei gleicher Qualifikation die Frau solange zu bevorzugen ist, bis in etwa gleich viele Männer wie Frauen in gewissen Positionen sind. Dieses Gleichbehandlungsgesetz gilt natürlich für beide Geschlechter, also auch für Männer, denn Gleichberechtigung kann keine Einbahnstraße sein.

Aufgrund hoher Scheidungsraten und einer Vielzahl von Alleinerzieherinnen - meist werden die Kinder den Frauen zugesprochen - fehlen den Kindern immer öfter männliche Leitbilder, stellten Psychologen fest. Es liegt also auf der Hand, mehr Männer im pädagogischen Bereich zu beschäftigen. Zudem ist es für unsere Gesellschaft insgesamt gut, wenn verstärkt Männer in sozialen Berufen arbeiten um endlich auch das Selbstverständnis in diesem Bereich zu gewährleisten. Bei einer Quote von 98% Frauen vor allem in den Volksschulen, können dem System ein paar Männer mehr nur gut tun, so Mühlwerth abschließend. (Schluß) jen

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