- 14.06.2006, 13:40:59
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Auch die FPÖ für mehr Männer an den Schulen!
Wien, 14-06-2006 (fpd) - Grundsätzlich begrüßenswert ist der
Vorschlag des oberösterreichischen Landespräsidenten, bevorzugt
männliche Lehrer einzustellen. Die zur Schau gestellte Aufregung der
SPÖ lässt nur auf das typische Beißreflexverhalten schließen, anders
ist diese Reaktion nicht zu erklären, so heute die Schulsprecherin
der Wiener FPÖ, Monika Mühlwerth.
Das Bundesgleichbehandlungsgesetz sieht vor, dass bei gleicher
Qualifikation die Frau solange zu bevorzugen ist, bis in etwa gleich
viele Männer wie Frauen in gewissen Positionen sind. Dieses
Gleichbehandlungsgesetz gilt natürlich für beide Geschlechter, also
auch für Männer, denn Gleichberechtigung kann keine Einbahnstraße
sein.
Aufgrund hoher Scheidungsraten und einer Vielzahl von
Alleinerzieherinnen - meist werden die Kinder den Frauen zugesprochen
- fehlen den Kindern immer öfter männliche Leitbilder, stellten
Psychologen fest. Es liegt also auf der Hand, mehr Männer im
pädagogischen Bereich zu beschäftigen. Zudem ist es für unsere
Gesellschaft insgesamt gut, wenn verstärkt Männer in sozialen Berufen
arbeiten um endlich auch das Selbstverständnis in diesem Bereich zu
gewährleisten. Bei einer Quote von 98% Frauen vor allem in den
Volksschulen, können dem System ein paar Männer mehr nur gut tun, so
Mühlwerth abschließend. (Schluß) jen
Rückfragehinweis:
FPÖ
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