Mölzer: EU darf sich nicht in türkische Geiselhaft begeben!

Für ein Land, das europäische Werte nicht achtet, ist kein Platz in der EU.

Wien, 14-06-2006 (OTS) - Der bisherige Verlauf der Beitrittsverhandlungen mit Ankara habe den Anschein, als würde nicht die EU die Bedingungen des Beitritts festlegen, sondern die Türkei, sagte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. Nicht nur, daß die Türken keinerlei Bereitschaft gezeigt haben, die Vorgaben der EU auch nur ansatzweise zu erfüllen, vielmehr hätten sie ihrerseits mit Gegenforderungen darauf reagiert. Der Gipfel der Unverschämtheit sei nun mit der Weigerung, das EU-Mitglied Zypern anzuerkennen, erreicht worden. Nicht das Zypern-Problem nähme, wie der türkische Außenminister Gül behauptet, den Beitritt der Türkei als Geisel, sondern Brüssel begäbe sich mit seiner knieweichen Haltung Ankara gegenüber in türkische Geiselhaft, erklärte Mölzer.

"Es kann nicht angehen, daß sich der türkische Außenminister Abdullah Gül nach wie vor gegen die Öffnung von Flug- und Seehäfen ausspricht und zypriotischen Flugzeugen und Schiffen die Landung verwehrt. Es darf nicht sein, daß die Türkei ihre christlichen Minderheiten weiterhin offen diskriminiert. Wann wird die EU endlich einsehen, daß für dieses islamische Land, das offenbar weder fähig noch willens ist, sich auch nur einen Millimeter den europäischen Werten anzunähern, in der EU kein Platz ist", stellte der freiheitliche EU-Mandatar fest. Brüssel müsse daher die Türkei-Lobby in die Schranken weisen und die Verhandlungen mit Ankara unverzüglich abbrechen, forderte Mölzer abschließend.
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