- 14.06.2006, 12:33:30
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Mölzer: EU darf sich nicht in türkische Geiselhaft begeben!
Für ein Land, das europäische Werte nicht achtet, ist kein Platz in der EU.
Wien, 14-06-2006 (OTS) - Der bisherige Verlauf der
Beitrittsverhandlungen mit Ankara habe den Anschein, als würde nicht
die EU die Bedingungen des Beitritts festlegen, sondern die Türkei,
sagte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. Nicht
nur, daß die Türken keinerlei Bereitschaft gezeigt haben, die
Vorgaben der EU auch nur ansatzweise zu erfüllen, vielmehr hätten sie
ihrerseits mit Gegenforderungen darauf reagiert. Der Gipfel der
Unverschämtheit sei nun mit der Weigerung, das EU-Mitglied Zypern
anzuerkennen, erreicht worden. Nicht das Zypern-Problem nähme, wie
der türkische Außenminister Gül behauptet, den Beitritt der Türkei
als Geisel, sondern Brüssel begäbe sich mit seiner knieweichen
Haltung Ankara gegenüber in türkische Geiselhaft, erklärte Mölzer.
"Es kann nicht angehen, daß sich der türkische Außenminister
Abdullah Gül nach wie vor gegen die Öffnung von Flug- und Seehäfen
ausspricht und zypriotischen Flugzeugen und Schiffen die Landung
verwehrt. Es darf nicht sein, daß die Türkei ihre christlichen
Minderheiten weiterhin offen diskriminiert. Wann wird die EU endlich
einsehen, daß für dieses islamische Land, das offenbar weder fähig
noch willens ist, sich auch nur einen Millimeter den europäischen
Werten anzunähern, in der EU kein Platz ist", stellte der
freiheitliche EU-Mandatar fest. Brüssel müsse daher die Türkei-Lobby
in die Schranken weisen und die Verhandlungen mit Ankara unverzüglich
abbrechen, forderte Mölzer abschließend.
Schluß (bt)
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