Stiowicek: 20 Jahre Landeshauptstadt - das Band der Partnerschaft und der Zusammenarbeit stärken

St. Pölten hat sich in allen Bereichen positiv entwickelt

St. Pölten, (SPI) - "Der Sitz des Landtages ist Wien", hatte es
bis 1978 und damit mehr als 55 Jahre geheißen. Ab 1. Jänner 1979 lautete die Passage: "Sitz der Landesregierung und des Landtages ist, solange das Land Niederösterreich keine Landeshauptstadt hat, Wien". Nach der Volksbefragung im März 1986 wurde der Artikel 5 der Landesverfassung am 10. Juli desselben Jahres neuerlich geändert:
"Landeshauptstadt von Niederösterreich ist die Stadt St. Pölten. Sie ist Sitz des Landtages und der Landesregierung". "Dies waren die Geburtsjahre der Landeshauptstadt von Niederösterreich - St. Pölten. Im 20-jährigen Rückblick mag vieles bereits in Vergessenheit geraten sein - gerade deshalb muss man darauf hinweisen, dass der Werdegang der jüngsten Landeshauptstadt Europas eine Erfolgsgeschichte war und ist, die ihresgleichen suchen muss", so der St. Pöltner SPÖ-Landtagsmandatar LAbg. Mag. Willi Stiowicek anlässlich des heutigen Festaktes des NÖ Landtags aus Anlass des Jubiläums "20 Jahre Landeshauptstadt St. Pölten".****

"Man darf drauf hinweisen, dass sich schon im Jahr 1951 der damalige Bürgermeister von St. Pölten, Wilhelm Steingötter, der auch Landtagsabgeordneter war, im Rahmen einer Budgetdebatte im Landesparlament mit der Forderung zu Wort gemeldet hat, St. Pölten zur Landeshauptstadt von Niederösterreich auszubauen", so Stiowicek weiter. Durch die Hauptstadtentwicklung wurde in St. Pölten vor allem in den Bereichen des Wohnbaus, der Wirtschaft, des Verkehrs, der öffentlichen Infrastruktur sowie der Kultur-, Bildungs-, Sport und Freizeiteinrichtungen ein Entwicklungsboom ausgelöst. Wichtige neue, ausgebaute oder modernisierte Einrichtungen, wie das Landhausviertel, der Kulturbezirk, die Fachhochschule, die Landessportschule, das Veranstaltungszentrum, die Stadtsportanlage, Einrichtungen der Interessenvertretungen, der neue städtische Wirtschaftshof, der Traisenpark, das Vierstern-Hotel Metropol, der Parkgaragenring, die eingeschossige Tiefgarage unter dem Rathausplatz, der neu gestaltete Rathausplatz, der Ausbau des Seniorenwohnheims, neue Naherholungsräume, wie die Ratzersdorfer Badeseen, die modernste Feuerwehrzentrale Österreichs, das Landeskrankenhaus St. Pölten - ein Spital mit Maximalversorgung, neue Einkaufszentren, neue Kindergärten, neue Gewerbeparks und viele neue Büro-, Betriebs- und Verwaltungsgebäude prägen heute das Bild einer vollwertigen, für die Bürgerinnen und Bürger lebenswerten Landeshauptstadt.

"Heutige Würdigungen und Gratulationen dürfen nicht nur der Stadt und dem Land, sondern auch allen Landesbürgerinnen und Landesbürgern gelten. Sie sind es, die St. Pölten als ihre Landeshauptstadt nicht nur anerkennen, sondern sie haben die Stadt und das Land mitentwickelt und mitgefördert. St. Pölten liegt nicht nur im Herzen Niederösterreichs, St. Pölten hat auch seinen Platz in den Herzen der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher erobert. In der Zukunft gilt es, dieses Band der Partnerschaft und der Zusammenarbeit zu stärken und auszubauen", so Stiowicek abschließend.
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