Ortstafeln - Strutz: Schaunig soll Falschinformation beenden

Mehrere SPÖ-Bürgermeister gegen 10/15 Regelung - BZÖ für endgültige und unangreifbare Lösung der Ortstafelfrage

Klagenfurt (OTS) - Der stv. Landesparteiobmann LHStv. Martin
Strutz fordert heute SPÖ-Vorsitzende Schaunig-Kandut auf, die Öffentlichkeit, die anderen Parteien und den Landeshauptmann in der Ortstafelfrage nicht länger falsch zu informieren. Schaunig hatte erklärt, dass sie über einstimmige Vorstands- und Präsidiumsbeschlüsse der Kärntner SPÖ für eine Lösung der Ortstafelfrage mit einem Anteil slowenischsprachiger Bevölkerung von 10 Prozent in den Gemeinden und 15 Prozent in Ortschaften verfüge. Dies sei unrichtig, da Schaunig wisse, dass sich mehrere SPÖ-Bürgermeister wie etwa Bürgermeister Thomas Krainz aus St. Kanzian, klar gegen eine solche Lösung ausgesprochen und auch dagegen gestimmt hätten.

"Ich fordere Schaunig auf, endlich damit aufzuhören, über die Medien falsche Informationen zu verbreiten und damit die laufenden Gespräche zu stören. Die SPÖ-Vorsitzende soll die Öffentlichkeit und die anderen Parteien richtig informieren und ihren Beitrag zu einer Lösung leisten", so der stv. Landesparteiobmann. Strutz betont, dass das BZÖ für eine endgültige und unangreifbare Lösung der Ortstafelfrage und die Absicherung durch ein Verfassungsgesetz eintrete, damit die Angriffe von rasenden Rechtbrechern endlich beendet werden. Diese Lösung dürfe aber nicht gegen Kärnten durchgesetzt, sondern müsse mit Kärnten umgesetzt werden.

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