- 11.06.2006, 10:03:04
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Gehrer prüft schulautonome Regelung der Klassenschülerhöchst- und Teilungszahlen
Modell Niederösterreich: Schulen können Klassengröße selbst bestimmen
Wien, 11. Juni 2006 (ÖVP-PD) Einen Vorstoß bezüglich der
Klassengrößen machte Bildungsministerin Elisabeth Gehrer am
Wochenende: "Wir überprüfen gerade die Frage der
Klassenschülerteilungszahl. Dabei schauen wir uns Versuche in
Niederösterreich genau an", erklärte Gehrer. Bei diesen Versuchen
werden keine Klassenschülerhöchstzahlen oder Teilungszahlen mehr
vorgeschrieben. Die Schulen können selbst entscheiden, wie groß die
Klassen bzw. Lehr- und Lerneinheiten sein sollen. Entweder gibt es
größere Klassen, die in mehreren Fächern in kleinere Gruppen
geteilt werden, oder es gibt mehrer kleinere Klassen, bei denen man
dann keine Gruppenteilungen mehr macht. ****
Das Personal dafür ist vorhanden. Derzeit bezahlt der Bund den
Ländern für 29 Volksschulkinder zwei Lehrer, für 30 Hauptschüler
drei Lehrer, für 18 polytechnische Schüler zwei Lehrer und für 16
Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf fünf Lehrer. Dazu
kommen noch mehrere hundert Lehrerposten für zusätzliche Aufgaben
wie den Erhalt kleiner Schulen am Land, für mehr individuelle
Förderung, für die Nachmittagsbetreuung und für die Sprachkurse in
der ersten Klasse Volksschule. "Ob es für das neue Modell ein paar
Dienstposten mehr braucht, wird man entscheiden müssen. Das ist
eine große Aufgabe für die nächste Legislaturperiode", so die
Ministerin abschließend.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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