Rauch-Kallat bei Benefizmatinee der Rudolf Pichlmayr-Stiftung in Hannover: Kranke Kinder brauchen besondere Betreuung und Begleitung durch die Eltern

"Ederhof" in Osttirol ist das europaweit einzige Rehabilitationszentrum speziell für Kinder und Jugendliche nach Organtransplantationen

Wien (OTS) - "Für viele kranke Kinder ist eine
Organtransplantation die einzige Überlebenschance und oft das Ende eines langen Leidensweges", sagte Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat heute, Sonntag, anlässlich der Benefizmatinee "Die Kinder vom Ederhof" in Hannover. Die Rudolf Pichlmayr-Stiftung erinnert damit an Prof. Pichlmayr und den 1992/93 von ihm geschaffenen "Ederhof" in Osttirol, das europaweit einzige Rehabilitationszentrum, das sich speziell um organtransplantierte Kinder und ihre Familien kümmert. "Ziel der Veranstaltung ist es, auf das Schicksal dieser Kinder aufmerksam zu machen und Spenden für sie zu sammeln. Mit dem Erlös soll einerseits der weitere Ausbau des Ederhofes finanziert und andererseits bedürftige Familien unterstützt werden."
Laudatoren der Benefizmatinee waren Maria Rauch-Kallat und der deutsche Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier.

Bisher war das Rehabilitationszentrum "Ederhof" in Lienz bereits für über 1.800 Kinder und Jugendliche die erste Station nach einer schweren Operation oder zur Behandlung von chronischen Leber- und Nierenerkrankungen. Dabei orientiert sich das Therapiekonzept des Ederhofes individuell nach Alter und Erkrankung. Es umfasst die medizinische Versorgung, Sportphysiologie und Physiotherapie sowie den psychosozialen Bereich und regelmäßigen Schulunterricht - nach Vorgabe der Heimatschule. Ein von Kindern besonders geschätzter Vorteil ist die Möglichkeit, einen oder beide Elternteile sowie Geschwister mit zu nehmen.

"Die jungen Patient/innen erlernen im Verlauf der Rehabilitation den selbständigen Umgang mit ihrer Erkrankung u.a. die Medikamenteneinnahme. Dabei nicht auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, stärkt das Selbstbewusstsein im Umgang mit dem eigenen Körper und der Transplantation", so Rauch-Kallat.

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