• 11.06.2006, 10:00:00
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Rauch-Kallat bei Benefizmatinee der Rudolf Pichlmayr-Stiftung in Hannover: Kranke Kinder brauchen besondere Betreuung und Begleitung durch die Eltern

"Ederhof" in Osttirol ist das europaweit einzige Rehabilitationszentrum speziell für Kinder und Jugendliche nach Organtransplantationen

Wien (OTS) - "Für viele kranke Kinder ist eine
Organtransplantation die einzige Überlebenschance und oft das Ende
eines langen Leidensweges", sagte Gesundheitsministerin Maria
Rauch-Kallat heute, Sonntag, anlässlich der Benefizmatinee "Die
Kinder vom Ederhof" in Hannover. Die Rudolf Pichlmayr-Stiftung
erinnert damit an Prof. Pichlmayr und den 1992/93 von ihm
geschaffenen "Ederhof" in Osttirol, das europaweit einzige
Rehabilitationszentrum, das sich speziell um organtransplantierte
Kinder und ihre Familien kümmert. "Ziel der Veranstaltung ist es, auf
das Schicksal dieser Kinder aufmerksam zu machen und Spenden für sie
zu sammeln. Mit dem Erlös soll einerseits der weitere Ausbau des
Ederhofes finanziert und andererseits bedürftige Familien unterstützt
werden."
Laudatoren der Benefizmatinee waren Maria Rauch-Kallat und der
deutsche Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier.

Bisher war das Rehabilitationszentrum "Ederhof" in Lienz bereits
für über 1.800 Kinder und Jugendliche die erste Station nach einer
schweren Operation oder zur Behandlung von chronischen Leber- und
Nierenerkrankungen. Dabei orientiert sich das Therapiekonzept des
Ederhofes individuell nach Alter und Erkrankung. Es umfasst die
medizinische Versorgung, Sportphysiologie und Physiotherapie sowie
den psychosozialen Bereich und regelmäßigen Schulunterricht - nach
Vorgabe der Heimatschule. Ein von Kindern besonders geschätzter
Vorteil ist die Möglichkeit, einen oder beide Elternteile sowie
Geschwister mit zu nehmen.

"Die jungen Patient/innen erlernen im Verlauf der Rehabilitation
den selbständigen Umgang mit ihrer Erkrankung u.a. die
Medikamenteneinnahme. Dabei nicht auf fremde Hilfe angewiesen zu
sein, stärkt das Selbstbewusstsein im Umgang mit dem eigenen Körper
und der Transplantation", so Rauch-Kallat.

Rückfragehinweis:

BM für Gesundheit und Frauen
   Ministerbüro
   Mag. Daniela Reczek
   Tel.: ++43 1 711 00/4378
   mailto:[email protected]
   http://www.bmgf.gv.at

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