OMV setzt Schwerpunkt auf erneuerbare Energien

Wien (OTS) -

  • Eigene Gesellschaft "OMV Future Energy Fund" für Bereich erneuerbare Energien
  • Gesamtinvestitionen mehr als EUR 500 Mio
  • Erneuerbare Energien werden Teil des OMV Geschäftes
  • Beirat mit internationalen Wissenschaftlern wird Impulse geben

Die OMV, Mitteleuropas führender Erdöl- und Erdgaskonzern, wird in den kommenden Jahren verstärkt auf erneuerbare Energieträger setzen. Dazu hat die OMV eine eigene Gesellschaft, den "OMV Future Energy Fund" (www.omvfutureenergyfund.com) gegründet. Der OMV Future Energy Fund wird als eigene Gesellschaft Projekte zu erneuerbarer Energie innerhalb des OMV Konzerns identifizieren, begleiten und mit mehr als EUR 100 Mio finanziell unterstützen. Die damit ausgelösten Investitionen werden mehr als EUR 500 Mio betragen. Damit stellt sich die OMV den wachsenden globalen Herausforderungen aus zunehmender Energienachfrage, Endlichkeit fossiler Energieträger und Klimawandel. OMV Generaldirektor Wolfgang Ruttenstorfer: "Erneuerbare Energieträger werden in den kommenden Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen. Wir wollen den OMV Future Energy Fund dazu nutzen, um den Übergang von einem reinen Erdöl- und Erdgaskonzern zu einem Energiekonzern zu ermöglichen, der erneuerbare Energien in seinem Portfolio hat. Wir sind überzeugt, dass wir damit erneuerbare Energie in die Kerngeschäfte des Unternehmens profitabel integrieren können - das reicht von Biogas über geothermaler Energie, bis hin zum Wasserstoff." Als Impulsgeber und Förderer des Engagements im Bereich Zukunftsenergien ist der OMV Future Energy Fund dafür verantwortlich, Forschung und konkrete Projektvorhaben im Bereich Zukunftsenergien in der OMV zu bündeln und zu unterstützen. Die Mittel des Fonds werden eingesetzt, um Projekte im Bereich erneuerbare Energien, die zum gegebenen Zeitpunkt nicht rentabel wären, über die Wirtschaftlichkeitsschwelle zu heben. Die eigentliche Investition wird direkt von dem betroffenen Geschäftsbereich der OMV getragen. Schwerpunkte sollen dabei sein:

  • Technologien aus dem Bereich erneuerbare Energien (Beispiel: Produktion von Biofuels, Biogas, Forschung zu Wasserstoffwirtschaft);
  • Technologien zur Treibhausgasreduktion bei der Nutzung fossiler Energien (Beispiel: Abtrennung und Speicherung von Kohlenstoff, emissionsneutrale Kraftwerke, Vermeidung von gas flaring)
  • Technologien zur Erhöhung der Energieeffizienz

Impulse aus der internationalen Wissenschaft "Wir setzen auf unabhängige, externe Expertise, um Investitionen in der OMV auch in eine nachhaltige und zukunftsorientierte Richtung zu lenken und wir hoffen auch auf Innovation von außen", so Generaldirektor Ruttenstorfer. Dazu wurde dem Fond als Impulsgeber und zentrale Entscheidungsinstanz über Förderungen ein Beirat beigestellt, der aus vier namhaften internationalen Wissenschaftlern und drei Vertretern der OMV (je ein Vertreter für OMV Exploration & Produktion, Raffinerien & Marketing sowie Gas) besteht. Der Beirat entscheidet unabhängig über Projektanträge und deren Förderung. Projekte zu erneuerbaren Energien müssen dabei nicht aus der OMV selbst kommen, sondern können auch von außen an den OMV Future Energy Fund herangetragen werden. Geführt wird der Fonds von Dorothea Sulzbacher, die als Geschäftsführerin für die Leitung und Koordination von Projekten, sowie für die Kommunikation verantwortlich ist. Hintergrundinformation Wissenschaftliche Mitglieder des Beirates Prof. Marianne Haug, Universität Hohenheim Vorsitzende des Vorstands des Forums für Zukunftsenergien, bis 2005 Direktorin bei der Internationalen Energie Agentur (IEA), verantwortlich für die internationalen Forschungsprojekte und R&D sowie die analytische und Beratungsarbeit der IEA in den Bereichen Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und Technologiepolitik. Prof. Thomas Johansson, Universität Lund Direktor des International Institute for Industrial Environmental Economics (IIIEE) und Senior Advisor des UNDP on Energy and Climate Change, zuvor Direktor des Energy and Atmosphere Programme des UNDP. Prof. Johansson ist einer der bekanntesten Experten im Bereich Erneuerbare Energie. Prof. Helga Kromp-Kolb, Universität für Bodenkultur Professorin für Meteorologie am Department Wasser, Atmosphäre und Umwelt. Expertin für Klimawandel, Wissenschaftlerin des Jahres 2005. Schwerpunkten ihrer Arbeit sind u.a. die Erforschung der Auswirkungen des Klimawandels und der Ozonschicht sowie Sicherheitsgutachten für Kernkraftwerke. Prof. Nebojsa Nakicenovic, Technische Universität Wien Leiter der Abteilung für umweltverträgliche Strategien am International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) in Laxenburg und einer der Hauptautoren der Working Group II des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC). Forschungsschwerpunkte: langfristige technologische und wirtschaftliche Entwicklungen sowie die Bereiche Energie, Mobilität und Informationstechnologien zum Thema Klimawandel. OMV Aktiengesellschaft: Mit einem Konzernumsatz von EUR 15,6 Mrd und einem Mitarbeiterstand von 5.226 im Jahr 2005 sowie einer Marktkapitalisierung von rund EUR 14 Mrd ist die OMV Aktiengesellschaft das größte börsenotierte Industrieunternehmen Österreichs. Als führendes Erdöl- und Erdgasunternehmen Mitteleuropas ist der OMV Konzern im Bereich Raffinerien & Marketing (R&M) in 13 Ländern tätig mit dem Ziel den Marktanteil bis 2010 auf 20% zu erhöhen. Im Bereich Exploration & Produktion (E&P) ist die OMV in 18 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv. Im Bereich Erdgas verfügt die OMV über Speicher, ein 2.000 km langes Leitungsnetz und transportiert jährlich rund 45 Mrd m" in Länder wie Deutschland oder Italien. Die OMV ist an integrierten Chemie- u. Petrochemiebetrieben - zu 50% an AMI Agrolinz Melamin International GmbH und zu 35% an Borealis A/S, einem der weltweit führenden Polyolefin-Produzenten - beteiligt. Weitere wichtige Beteiligungen: 51% an Petrom SA, 50% an der EconGas GmbH, 45% am BAYERNOIL-Raffinerieverbund, 10% an der ungarischen MOL. Mit der Übernahme der Aktienmehrheit an der rumänischen Petrom entstand der größte Öl- und Erdgaskonzern Mitteleuropas mit Öl- und Gasreserven von rund 1,4 Mrd boe, einer Tagesproduktion von rund 338.000 boe und einer jährlichen Raffineriekapazität von 26,4 Millionen Tonnen. OMV verfügt nunmehr über 2.521 Tankstellen in 13 Ländern. Der Marktanteil des Konzerns im Bereich R&M im Donauraum beträgt damit rund 18%. Durch den Erwerb von 34% an der Petrol Ofisi, Türkei´s führendem Unternehmen im Tankstellen- und Kundengeschäft, baut die OMV ihre führende Position im europäischen Wachstumsgürtel weiter aus. Rückfragehinweis:

OMV
Presse: Bettina Gneisz, Tel.: 0043 1 40 440 21660 bettina.gneisz@omv.com
Thomas Huemer, Tel.: 0043 1 40 440 21660 thomas.huemer@omv.com

Investoren/Analysten: Ana-Barbara Kuncic, Tel.: 0043 1 40 440 21600 investor.relations@omv.com http://www.omv.com

Ballard Associates Limited
Louise Ballard, Tel.: +44 207 062 1193 louise@ballard-associates.com

Isabel Fox, Tel.: + 44 207 062 1192 isabel@ballard-associates.com

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