- 09.06.2006, 10:04:31
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Pröll und Leitl starten die österreichweiten Mehrwegwochen 2006
"Mehrweg bringt mehr" - Getränkewirtschaft setzt in Zusammenarbeit mit Umweltministerium und Wirtschaftskammer Aktionen pro Mehrweg
Wien (PWK382) - Bis zum 2. Juli finden heuer erstmals
österreichweite Mehrwegwochen statt. Neben Preisaktionen für in
Mehrwegflaschen abgefüllte Getränke wird unter dem Motto "Mehrweg
bringt mehr" verstärkt auf die Promotion von Mehrweg gesetzt.
"Mit den Mehrwegwochen setzt die Getränkewirtschaft ein klares
Zeichen und entspricht hiermit einem wichtigen Grundsatz der
österreichischen Umweltpolitik, nämlich Abfälle zu vermeiden. Dazu
kann jetzt jeder einen Beitrag leisten", so Umweltminister Josef
Pröll heute, Freitag, anlässlich des Starts der Mehrwegwochen 2006.
WKÖ-Präsident Christoph Leitl betont: "Wir stehen zu der mit der
Nachhaltigkeitsagenda für Getränkeverpackungen eingegangenen
Verantwortung. Am Beispiel des deutschen Dosenpfands und dessen
Entwicklungen zeigt sich, dass Österreich mit der freiwilligen
Selbstverpflichtung eine gute Lösung gefunden hat. Mit dieser wird
den Konsumenten die Wahlmöglichkeit zwischen Einweg- und
Mehrwegverpackungen geboten - ohne die mit einem Zwangspfand auf
Einwegverpackungen verbundenen finanziellen Belastungen".
Die Aktion der österreichischen Getränkewirtschaft basiert auf der
im Oktober 2004 von Umweltminister Pröll und Präsident Leitl
vorgestellten Nachhaltigkeitsagenda für Getränkeverpackungen. Darin
verpflichtet sich die Wirtschaft, alle Getränkeverpackungen, die an
Letztverbraucher abgegeben werden, zu mindestens 80 Prozent wieder zu
befüllen oder stofflich zu verwerten.
Die Mehrwegwochen sind ein wichtiger Beitrag der österreichischen
Getränkewirtschaft zur Aufrechterhaltung der Mehrwegsysteme. "Bei
Getränkeverpackungen wollen wir den hohen Standard bei der
Wiederbefüllung und beim Recycling erhalten. Die
Nachhaltigkeitsagenda für Getränkeverpackungen ist ein wichtiger
Beitrag zur Optimierung der Materialeffizienz bzw.
Ressourcenschonung", erklärt Umweltminister Pröll.
"Wirtschaft, Konsumenten und die Umwelt profitieren von der
Nachhaltigkeitsagenda für Getränkeverpackungen. Die neue Vereinbarung
setzt auch wichtige Akzente in Richtung Umwelttechnik. Das neue
"Bottle-to-bottle"-Verfahren (aus gebrauchten PET-Flaschen werden
neue) versetzt Österreich in die Lage, seine führende Stellung im
Bereich der Umwelttechnologie auszubauen", unterstreicht Präsident
Leitl.
Nähere Informationen zu den Mehrwegwochen 2006 und der
Nachhaltigkeitsagenda für Getränkeverpackungen:
www.nachhaltigkeitsagenda.at und www.mehrweg.at (hp)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik Mag. Petra Gattringer Tel.: (++43) 0590 900-3015 mailto:petra.gattringer@wko.at http://wko.at/up
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