Pröll und Leitl starten die österreichweiten Mehrwegwochen 2006

"Mehrweg bringt mehr" - Getränkewirtschaft setzt in Zusammenarbeit mit Umweltministerium und Wirtschaftskammer Aktionen pro Mehrweg

Wien (PWK382) - Bis zum 2. Juli finden heuer erstmals österreichweite Mehrwegwochen statt. Neben Preisaktionen für in Mehrwegflaschen abgefüllte Getränke wird unter dem Motto "Mehrweg bringt mehr" verstärkt auf die Promotion von Mehrweg gesetzt.

"Mit den Mehrwegwochen setzt die Getränkewirtschaft ein klares Zeichen und entspricht hiermit einem wichtigen Grundsatz der österreichischen Umweltpolitik, nämlich Abfälle zu vermeiden. Dazu kann jetzt jeder einen Beitrag leisten", so Umweltminister Josef Pröll heute, Freitag, anlässlich des Starts der Mehrwegwochen 2006. WKÖ-Präsident Christoph Leitl betont: "Wir stehen zu der mit der Nachhaltigkeitsagenda für Getränkeverpackungen eingegangenen Verantwortung. Am Beispiel des deutschen Dosenpfands und dessen Entwicklungen zeigt sich, dass Österreich mit der freiwilligen Selbstverpflichtung eine gute Lösung gefunden hat. Mit dieser wird den Konsumenten die Wahlmöglichkeit zwischen Einweg- und Mehrwegverpackungen geboten - ohne die mit einem Zwangspfand auf Einwegverpackungen verbundenen finanziellen Belastungen".

Die Aktion der österreichischen Getränkewirtschaft basiert auf der im Oktober 2004 von Umweltminister Pröll und Präsident Leitl vorgestellten Nachhaltigkeitsagenda für Getränkeverpackungen. Darin verpflichtet sich die Wirtschaft, alle Getränkeverpackungen, die an Letztverbraucher abgegeben werden, zu mindestens 80 Prozent wieder zu befüllen oder stofflich zu verwerten.

Die Mehrwegwochen sind ein wichtiger Beitrag der österreichischen Getränkewirtschaft zur Aufrechterhaltung der Mehrwegsysteme. "Bei Getränkeverpackungen wollen wir den hohen Standard bei der Wiederbefüllung und beim Recycling erhalten. Die Nachhaltigkeitsagenda für Getränkeverpackungen ist ein wichtiger Beitrag zur Optimierung der Materialeffizienz bzw. Ressourcenschonung", erklärt Umweltminister Pröll.

"Wirtschaft, Konsumenten und die Umwelt profitieren von der Nachhaltigkeitsagenda für Getränkeverpackungen. Die neue Vereinbarung setzt auch wichtige Akzente in Richtung Umwelttechnik. Das neue "Bottle-to-bottle"-Verfahren (aus gebrauchten PET-Flaschen werden neue) versetzt Österreich in die Lage, seine führende Stellung im Bereich der Umwelttechnologie auszubauen", unterstreicht Präsident Leitl.

Nähere Informationen zu den Mehrwegwochen 2006 und der Nachhaltigkeitsagenda für Getränkeverpackungen:
www.nachhaltigkeitsagenda.at und www.mehrweg.at (hp)

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