Westenthaler: Gusenbauer nimmt Strafanzeige keiner ab

Gusenbauer schon 2002 zu Stellungnahme wegen Elsner-Abfindung aufgefordert - unglaubwürdige Vorgangsweise

Wien (OTS) - "Wenn SP-Chef Gusenbauer und die SPÖ sich mit einer Strafanzeige gegen ex-BAWAG-Chef Elsner bei der berechtigten Empörung über die skandalösen Vorgänge in Gewerkschaft und Gewerkschaftsbank betätigen wollen, wird ihnen diese unglaubwürdige Vorgangsweise niemand abnehmen", erklärte heute BZÖ-Chef Ing. Peter Westenthaler.

Zum einen lese sich der Aufsichtsrat der Gewerkschaftsbank aus der Zeit der Beschlussfassung der 6,91. Mio. Euro Pension wie ein rotes Who is Who aus ÖGB und SPÖ und zum anderen war die unverschämte Vorgangsweise Elsners bereits im Jahr 2002 Grund für eine heftige innenpolitische Auseinandersetzung. "Als ich damals als Klubobmann die SPÖ-Spitze zu einer Stellungnahme aufforderte, konnte sich der Herr Gusenbauer zum selben Sachverhalt nicht einmal zu einer öffentlichen Stellungnahme durchringen, geschweige denn zu einer Strafanzeige", erklärte Westenthaler.

Die jetzige öffentliche Empörung nehme Gusenbauer daher niemand ab. Gusenbauer solle anstatt einer Strafanzeige gegen Elsner vielmehr seinen Wissenstand über die Vorgänge in der Gewerkschaftsbank der Öffentlichkeit mitteilen. "Eine Gewissenserleichterung ist angebrachter als dieses billige, wahltaktische Manöver. Das wird der SPÖ nicht aus dem BAWAG-Sumpf helfen", so der BZÖ-Chef.

In Wirklichkeit könne Gusenbauer nicht verschleiern, dass der Skandal um rote Nehmer in der Führungsriege von ÖGB und BAWAG ein sozialdemokratisches Sittenbild sei. Genau dort, wo man jahrelang gegen Bonzen und Bosse gewettert habe, haben sich die roten Bonzen zur selben Zeit Traumpensionen und Riesenabfertigungen zugeschanzt", schloss Westenthaler. (Schluss)

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