ÖAMTC: Mehr als ein Drittel aller tödlichen Kinderunfälle passierte 2005 im Juli und August

Kinder als Pkw-Insassen besonders gefährdet - ÖAMTC-Gratisaktion Kindersitz-Check läuft noch bis Ende Juni

Wien (OTS) - "2005 hat es 3.273 Unfälle im Straßenverkehr mit Beteiligung von Kindern gegeben. 25 Kinder wurden getötet, allein neun davon im Juli und August. Das sind 36 Prozent aller Kinderunfälle mit tödlichem Ausgang", erklärt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa. 1.610 Kinder, also ungefähr die Hälfte aller Verunglückten, waren als Pkw-Insassen an Bord. Diese traurige Bilanz zeigt, wo noch besonderer Handlungsbedarf besteht. "Hier sind vor allem die Erwachsenen gefordert", beharrt Donosa. "Viele schwere und tödliche Verletzungen könnten dank geeigneter Kindersicherung vermieden werden." Völlig gleich, ob Eltern mit Kindern nur kurz zum Einkaufen fahren oder sich auf eine längere Reise in den Urlaub aufmachen: Die Kleinen müssen in jedem Fall im Kindersitz richtig gesichert sein.

Kindersitz-Kauf - Das gilt es zu beachten

Wer demnächst vorhat, einen Kindersitz zu kaufen, sollte einige ÖAMTC-Tipps beherzigen: Ins nächste Geschäft zu laufen und irgendeinen Kindersitz zu kaufen, ist nicht der richtige Weg. Nicht jeder Sitz passt für jedes Kind und jedes Auto, entscheidend ist immer das Zusammenspiel zwischen Kind, Sitz und Fahrzeug. Grundsätzlich sollte man immer mit Sprössling und Auto zum Kindersitzkauf kommen. Nur so kann der beste Sitz ausgewählt und vor dem Kauf gleich zur Probe eingebaut werden. Die richtige Bedienung lässt man sich im Geschäft zeigen.

Kindersitz-Check - Von ÖAMTC-Fachleuten geprüft

Bis Ende Juni haben alle Eltern noch die Gelegenheit, verwendete Kindersitze beim ÖAMTC auf ihre Sicherheit überprüfen zu lassen - so lange läuft die österreichweite Gratisaktion "Kindersitz-Check" an allen Dienststellen des Clubs noch. Club-Mitglieder und Nicht-Mitglieder können davon Gebrauch machen.

Neben dem verwendeten Kindersitz sollte man unbedingt auch Kind und Auto zur Überprüfung mitbringen. Getestet werden Kriterien, die den Sitz und seine Verbindung mit Kind und Auto betreffen, außerdem Marke, Type, Alter und ECE-Prüfzeichen des Rückhaltesystems. Für jedes Rückhaltesystem, das die ÖAMTC-Fachleute für in Ordnung befinden, gibt es ein "Kindersicher"-Pickerl, auf dem der nächste Überprüfungstermin empfohlen wird.

Unbedingt dran denken: Nicht nur der eigenen Sicherheit zuliebe, sondern auch wegen der großen Vorbildwirkung für die Kinder, müssen auch die Eltern immer angeschnallt im Auto unterwegs sein.

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