SPÖ kämpft im Landtag um Bezugserhöhung für MitarbeiterInnen in den Pflegeheimen

Schaunig: "Gute Bezahlung für gute Arbeit, statt Sonntagsreden und Lob ohne finanziellen Niederschlag"

Klagenfurt (SP-KTN) - Die SPÖ kämpft nun auch im Kärntner Landesparlament um die Bezugserhöhungen für MitarbeiterInnen in den Pflegeheimen. "Es kann nicht sein, dass die fleißigen und engagierten MitarbeiterInnen in den Pflegeheimen nur mit Lob belohnt werden, gute Arbeit muss sich auch in einer guten Bezahlung niederschlagen", erklärt LHStv. Gaby Schaunig am Donnerstag das weitere SPÖ-Engagement für die MitarbeiterInnen in den Pflegeheimen in Antragsform. "Gute Pflege hängt davon ab, wie gut es den MitarbeiterInnen geht", sagt Schaunig.

Bei der Erhöhung der Sockelbeträge handelt es sich um einen Zuschlag, der zur Kostendeckung des laufenden Betriebes (Personalkosten, Verpflegungskosten, Betriebskosten) heranzuziehen ist. "Nachdem die Regierung diese wichtige Maßnahme mit den Stimmen von BZÖ und ÖVP niedergestimmt hat, wollen wir das Landesparlament mit diesem wichtigen Anliegen beschäftigt wissen", erklärt die Sozialsprecherin der SPÖ-Fraktion im Kärntner Landtag, Labg. Beate Prettner.

"Der Sonntagsreden sind genug gefallen, die MitarbeiterInnen in den Pflegeheimen wollen endlich Taten sehen, daher fordere ich BZÖ und ÖVP auf, ihre Blockadepolitik endlich aufzugeben", sagt Prettner. Wenn es darum gehe, den täglichen Einsatz des Personals in Form einer finanziellen Anerkennung aufzuwerten, würden BZÖ und ÖVP auf ihr soziales Engagement vergessen. "Hier unterscheiden wir uns politisch grundsätzlich, denn die einen verfassen Lobhymnen und Huldigungen, wir SozialdemokratInnen fordern Taten für die engagierten MitarbeiterInnen, die jeden Tag aufs Neue einen schweren Job zu bewerkstelligen haben", sagt Prettner.

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