- 07.06.2006, 09:34:20
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Bezirksmuseum 18: Frau Haizinger, Herr Gentz und Co.
Wien (OTS) - Im Bezirksmuseum Währing in Wien 18., Währinger
Straße 124, gibt es von Freitag, 9. Juni, bis Donnerstag, 29. Juni,
die Sonder-Ausstellung "Frau Haizinger, Herr Gentz und Co." zu sehen.
Der Bezirksvorsteher von Währing, Karl Homole, nimmt am Freitag, 9.
Juni, um 18 Uhr, die Eröffnung der neuen Schau vor. Schüler aus dem
GWIKU Haizingergasse haben sich mit Straßen und Gassen im 18. Bezirk
beschäftigt und berichten nun über die Hintergründe zahlreicher
Bezeichnungen. "Namensgeber" wie die Burgtheater-Mimin Amalie
Haizinger, der Schriftsteller Friedrich von Gentz und viele weitere
Persönlichkeiten werden detailliert vorgestellt. Mit Fotografien,
Texten, Zeichnungen und sonstigen Exponaten berichten die jungen
Leute vom Wirken dieser Personen und runden den Rückblick mit Angaben
zu alten Zeiten ab. Die Ausstellung ist Sonntag (10 bis 12 Uhr),
Montag (nur an Werktagen: 9.30 bis 11.30 Uhr) und Donnerstag (18 bis
20 Uhr) bei freiem Eintritt geöffnet.
Am Donnerstag, 15. Juni ("Fronleichnam"), ist das Museum
gesperrt. Bei ihren Recherchen wurden die jungen Menschen aus dem
GWIKU 18 (Gymnasium und Wirtschaftskundliches Realgymnasium in Wien
18., Haizingergasse 37) durch ehrenamtliche Mitarbeiter des
Bezirksmuseums Währing unterstützt. Acht Gymnasiasten waren an dem
interessanten Ausstellungsprojekt beteiligt. Bezüglich der
"Haizingergasse" (seit 1894) verweisen die Schüler auf die
einstmalige Burgschauspielerin Amalie Haizinger (1800 - 1884). Die
Bezeichnung "Gentzgasse" (seit 1894) erinnert uns an einen
politischen Schriftsteller namens Friedrich von Gentz (1764 - 1832),
der unter anderem als Verfasser von Kriegsaufrufen gegen Napoleon und
als Protokollführer auf dem Wiener Kongress in Erscheinung getreten
ist.
Seit 1918 ruft die "Edmund-Weiß-Gasse" das verdienstvolle Tun
des Prof. Dr. Edmund Weiß (1837 - 1917) in Erinnerung, der als
Sternwarte-Direktor und als Professor für Astronomie an der
Universität Wien tätig war. Der "Aumannplatz" trägt seinen Namen seit
1913, Ignaz Aumann (1816 - 1896) war Pfarrer von Währing. Die
"Maynollogasse" (seit 1886) und die "Staudgasse" (seit 1894) sind
Zeichen des Gedenkens an die zwei Währinger Kleriker Josef Maynollo
(1818 - 1872) und Johann Staud (1737 - 1808). Der intensive Einsatz
der Schüler sollte durch einen regen Besucherzustrom bei dieser
Ausstellung belohnt werden.
Allgemeine Informationen:
o Bezirksmuseum Währing: http://www.bezirksmuseum.at/waehring/ o Schule GWIKU Haizingergasse 18: http://www.haizingergasse.at/ o Wiener Straßennamen und ihre historische Bedeutung: http://www.wien.at/kultur/strassennamen/index.html
(Schluss) enz
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Oskar Enzfelder
Tel.: 4000/81 057
mailto:[email protected]
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