Kopietz an ÖVP-Regierung: Bei der Sicherheit sparen ist fahrlässig!

SPÖ Wien-Landesparteisekretär kritisiert Stellenabbau bei Wiener Exekutive

Wien (SPW) - Von "grob fahrlässigen Einsparungen" beim Personalstand der Wiener Exekutive berichtete am Freitag der Landesparteisekretär der Wiener SPÖ, LAbg. Harry Kopietz dem Pressedienst der SPÖ Wien: Von Jänner 2005 bis Mai 2006 habe die Zahl der Abgänge bei der Wiener Polizei durch Pensionierungen, etc. 326 betragen (2005: 251, 2006 bis 30. Mai: 75). Die Aufnahmezahlen sind für Wien vom Innenministerium jedoch mit nur 135 Neuaufnahmen vorgegeben. "Anstatt den Personalstand bei der Wiener Polizei endlich aufzustocken, um den Menschen in der Stadt mehr Sicherheit durch mehr Polizeipräsenz zu geben und zugleich die Polizistinnen und Polizisten zu entlasten, besetzt Innenministerin Liese Prokop nicht einmal mehr im notwendigen Ausmaß nach. Das ist ein einziger Skandal!", kritisierte Kopietz. Nachsatz: "Frau Innenministerin, mit der Sicherheit der Menschen spielt man nicht!"****

Auch in Richtung Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Finanzminister Karl-Heinz Grasser richtete der Landesparteisekretär der Wiener SPÖ die Forderung nach "sofortigem Handeln". Nach dem Bekanntwerden der Zahlen brauche Wien nämlich nicht 1.000, sondern mittlerweile schon rund 1.200 Polizisten mehr. Einsicht der Ministerin - wie auch ihrer Regierungskollegen - erwarte er, Kopietz, jedoch kaum mehr, habe sie sich nicht einmal an die Abmachungen der gemeinsam mit Bürgermeister Michael Häupl geschlossenen "Wiener Sicherheitspartnerschaft" gehalten. "Und das, obwohl die Stadt ihren Teil zu hundert Prozent beigetragen hat!", zog der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär Prokops Handschlagqualität in Zweifel.

"Nachdem Schwarz wie auch Orange offensichtlich nicht bereit sind zu handeln und für die Sicherheit der Wienerinnen und Wiener zu sorgen, werden im Herbst die Wählerinnen und Wähler handeln. Und diese Bundesregierung, für die Sicherheit kein wesentliches Anliegen ist, abwählen!, prognostizierte Kopietz abschließend die Abwahl von Schwarz-Orange und einen Zustrom zur "einzigen Partei, die nicht nur von Sicherheit spricht, sondern auch dafür sorgt, nämlich der SPÖ". (Schluss) ah

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ-Wien
Tel.: ++43/ 01/ 53 427-235
wien.presse@spoe.at
http://www.wien.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW0005