• 02.06.2006, 10:54:06
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Gehrer: Wissenschaft und Forschung im Donauraum stärken

"Intelligenter Korridor" verbindet Mitgliedsstaaten und stärkt Wettbewerbsfähigkeit - Memorandum of Understanding unterzeichnet

Wien (OTS) - "Der Exzellenz-Cluster Donauraum nimmt immer
konkretere Formen an", erklärte heute, Freitag,
Wissenschaftsministerin Elisabeth Gehrer anlässlich eines Treffens
von EU-Forschungsministern und Staatssekretären in Krems. "Schon
bisher haben wir durch konkrete Projekte die länderübergreifende
Zusammenarbeit der Regionen an der Donau verwirklicht. Man denke nur
an die Infrastrukturmaßnahmen, die verstärkte Zusammenarbeit der
Universitäten sowie die Kooperation bei der Projektförderung".

Beim heutigen Treffen der Minister und Staatssekretäre wird ein
Memorandum of Understanding zwischen den teilnehmenden Staaten
unterzeichnet, das eine weitere Intensivierung der Kooperation der
Donauländer vorsieht. "Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der
Forschung ist heute wichtiger denn je. Unsere Nachbarländer und
Österreich sitzen alle im gleichen Boot", betonte Gehrer während der
Schifffahrt nach Bratislava. ****

Das "Memorandum of Understanding" wird von Baden-Württemberg, Bayern,
Österreich, Slowakei, Ungarn und Rumänien unterzeichnet. Dabei setzen
sich die Länder zum Ziel, eine gemeinsame "Projektbörse" für
Forschungsprojekte im Bereich "Informations- und
Kommunikationstechnologien" (IKT) zu errichten. Über diese gemeinsame
"Projektbörse" sollen länderübergreifende Bewerbungen für
Forschungsprojekte aus den Rahmenprogrammen der EU initiiert und
abgewickelt werden.

Im Rahmen der Bootsfahrt zum Thema "Intelligenter Korridor -
Exzellenz-Cluster Donauregion" unter anderem mit Minister Dr. Peter
Frankenberg aus Baden-Württemberg, Ing. Stanislav Sipko,
Generaldirektor im slowakischen Bildungsministerium, und dem
ungarischen Staatssekretär Miklas Boda sowie Bundesministerin
Elisabeth Gehrer, wurde die Wichtigkeit internationaler Kooperationen
in der Forschung einmal mehr betont. "Die Initiative von
Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel hat diese Zusammenarbeit möglich
gemacht. Heute diskutieren wir darüber, welche Projekte wir in
Zukunft unternehmen werden." Vor allem bei der Projektbewerbung aus
EU Mitteln werden bestehende Kooperationen weiter vertieft". Weiters
sind die Teilnehmer des Intelligenten Korridors übereingekommen, in
Brüssel gemeinsam einen "Science Day" zu organisieren, um die
Forschungskooperationen innerhalb des "Intelligenten Korridors"
gemeinsam zu vertreten.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Pressebüro
Tel.: (++43-1) 53 120-5002

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