AK: Tipps für einen Paketversand ohne Pannen (2)

Wien (OTS) - Damit das versendete Packerl auch gut ankommt,
sollten es Konsumenten jedenfalls gut verpacken. Die Anbieter geben an, dass der Versender für eine sorgfältige Verpackung selbst verantwortlich ist, sagen die AK Konsumentenschützer.

Wenn Konsumenten ein Paket zu Standardbedingungen versenden, gibt es derzeit keine echte Alternative zur Post, die als Universalanbieter ein flächendeckendes Angebot hat. Die Post bietet zur Paketaufgabe über 1.340 Filialen, 200 Partner und 350 Servicestellen an. Die privaten Anbieter haben kein dichtes Annahmenetz aufgebaut. Nur GLS und UPS nehmen Pakete von Konsumenten entgegen: GLS hat 165 und UPS 27 Geschäftsstellen in Österreich. UPS versendet jedoch keine Packerl innerhalb Österreichs, sondern nur innerhalb der EU.

Keine Pakete von Privatpersonen übernehmen DPD und DHL. Sie bieten die Standardbeförderung nur Firmen an.

Gut verpackt, ist halb gewonnen! Achten sollten Konsumenten, dass die Anbieter angeben, dass der Versender für die "beanspruchungsgerechte" Verpackung selbst verantwortlich ist. Glückt der Transport nicht, wird der Inhalt beschädigt oder geht verloren, sind die Haftungsregeln in den Geschäftsbedingungen der Anbieter wichtig. Pauschal wird meist nur bis zu rund 500 Euro befördert und gehaftet, darüber hinaus können oft Zusatzversicherungen abgeschlossen werden. Wertsachen, z.B. Schmuck oder Tickets werden entweder nicht befördert oder ihr Wert ist bei Aufgabe zu deklarieren.

Was kostet der Paketversand für Konsumenten? Nicht alle Standardtarife sind gewichtsabhängig, bei GLS zählt das Paketmaß. Ein Packerlversand eines Ein- oder Fünf-Kilogramm-Paketes innerhalb Österreichs, nach Deutschland und in die USA ist bei der Post am günstigsten, dann bei GLS Austria, gefolgt von UPS (kein Standardversand in Österreich). So kostet z.B. die Standardbeförderung eines Ein-Kilo-Pakets von Österreich nach Deutschland bei der Post 12,67 Euro, bei GLS 18,60 Euro und bei UPS 23,45 Euro.

Wo ist das Paket gerade? Pakete werden an mehreren Stationen zwischen Aufgabe und Zustellung elektronisch erfasst. Alle Anbieter ermöglichen ihren Kunden eine kostenlose Paketnachverfolgung. Auch der Empfänger kann - wenn er die Auftragsnummer des Paketes beim Versender erfragt - das Service nutzen.

Zugestellt wird von der Post und GLS in Österreich in der Regel in einem Tag nach der Aufgabe. Die Post behält sich zwei Tage vor, erledigt nach eigenen Angaben den Großteil aber in einem Tag. Laufzeitgarantien werden bei Standardsendungen - im Gegensatz zur Expresslieferung - in der Regel nicht abgegeben.

SERVICE: Die Erhebung und weitere Tipps finden Sie im Internet unter http://arbeiterkammer.at.

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