• 02.06.2006, 09:37:21
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AK: Tipps für einen Paketversand ohne Pannen (2)

Wien (OTS) - Damit das versendete Packerl auch gut ankommt,
sollten es Konsumenten jedenfalls gut verpacken. Die Anbieter geben
an, dass der Versender für eine sorgfältige Verpackung selbst
verantwortlich ist, sagen die AK Konsumentenschützer.

Wenn Konsumenten ein Paket zu Standardbedingungen versenden, gibt
es derzeit keine echte Alternative zur Post, die als
Universalanbieter ein flächendeckendes Angebot hat. Die Post bietet
zur Paketaufgabe über 1.340 Filialen, 200 Partner und 350
Servicestellen an. Die privaten Anbieter haben kein dichtes
Annahmenetz aufgebaut. Nur GLS und UPS nehmen Pakete von Konsumenten
entgegen: GLS hat 165 und UPS 27 Geschäftsstellen in Österreich. UPS
versendet jedoch keine Packerl innerhalb Österreichs, sondern nur
innerhalb der EU.

Keine Pakete von Privatpersonen übernehmen DPD und DHL. Sie bieten
die Standardbeförderung nur Firmen an.

Gut verpackt, ist halb gewonnen! Achten sollten Konsumenten, dass
die Anbieter angeben, dass der Versender für die
"beanspruchungsgerechte" Verpackung selbst verantwortlich ist. Glückt
der Transport nicht, wird der Inhalt beschädigt oder geht verloren,
sind die Haftungsregeln in den Geschäftsbedingungen der Anbieter
wichtig. Pauschal wird meist nur bis zu rund 500 Euro befördert und
gehaftet, darüber hinaus können oft Zusatzversicherungen
abgeschlossen werden. Wertsachen, z.B. Schmuck oder Tickets werden
entweder nicht befördert oder ihr Wert ist bei Aufgabe zu
deklarieren.

Was kostet der Paketversand für Konsumenten? Nicht alle
Standardtarife sind gewichtsabhängig, bei GLS zählt das Paketmaß. Ein
Packerlversand eines Ein- oder Fünf-Kilogramm-Paketes innerhalb
Österreichs, nach Deutschland und in die USA ist bei der Post am
günstigsten, dann bei GLS Austria, gefolgt von UPS (kein
Standardversand in Österreich). So kostet z.B. die
Standardbeförderung eines Ein-Kilo-Pakets von Österreich nach
Deutschland bei der Post 12,67 Euro, bei GLS 18,60 Euro und bei UPS
23,45 Euro.

Wo ist das Paket gerade? Pakete werden an mehreren Stationen
zwischen Aufgabe und Zustellung elektronisch erfasst. Alle Anbieter
ermöglichen ihren Kunden eine kostenlose Paketnachverfolgung. Auch
der Empfänger kann - wenn er die Auftragsnummer des Paketes beim
Versender erfragt - das Service nutzen.

Zugestellt wird von der Post und GLS in Österreich in der Regel in
einem Tag nach der Aufgabe. Die Post behält sich zwei Tage vor,
erledigt nach eigenen Angaben den Großteil aber in einem Tag.
Laufzeitgarantien werden bei Standardsendungen - im Gegensatz zur
Expresslieferung - in der Regel nicht abgegeben.

SERVICE: Die Erhebung und weitere Tipps finden Sie im Internet
unter http://arbeiterkammer.at.

Rückfragehinweis:
Doris Strecker
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43-1) 501 65-2677
mailto:[email protected]
http://wien.arbeiterkammer.at

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