- 31.05.2006, 16:51:48
- /
- OTS0249 OTW0249
Ärztekammer für Niederösterreich weist Rechnungshofkritik zurück
Wien (OTS) - Mit Empörung stellt die Ärztekammer NÖ fest, dass es
lt. Pressemeldungen im Zuge der e-card-Einführung zu
"Bargeldzahlungen in der Höhe von 9,2 Millionen Euro" an die
Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) gekommen sein soll.
Völlig unklar ist es, wie es zu einer behaupteten Barzahlung von 9,2
Millionen Euro an die Ärzte gekommen ist.
Aus der Sicht des Kurienobmanns der niedergelassenen Ärzte Dr.
Johann Jäger dürfte sich die Gesamtsumme von 9,2 Millionen Euro auf
die Finanzierung der gesamten benötigten technischen Infrastruktur
wie die spezielle e-card-Hardware (u.a. GINA-Box und Lesegerät) und
die dazugehörige Software beziehen. Diese befindet sich jedoch im
Eigentum des Hauptverbandes und wird den Ärzten nur zur Verfügung
gestellt.
Nur ein Bruchteil dieses Betrages wird zur teilweisen Abdeckung
von Einmalkosten an die Ärzte ausbezahlt werden.
Dr. Jäger hält fest, dass von den niedergelassenen Vertragsärzten
die speziellen monatlichen Leitungskosten jedoch selbst getragen
werden, was jährlich eine Summe von mehr als 4 Millionen Euro ergibt.
Rückfragehinweis:
Ärztekammer für Niederösterreich
Stabstelle Recht
Frau Mag. Rader
Tel.: 01/53 751-287
E-Mail: rader@arztnoe.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AEN