VP-Aigner: SP-Vorsitzender des Zentralvereins der Wiener Lehrer/innen bestätigt Kritik der ÖVP-Wien

Wien (OTS) - Als Offenbarungseid für eine falsche Sparpolitik der Stadt Wien wertete heute der Fraktionsführer im Bildungsausschuss des Wiener Gemeinderates, Gemeinderat Wolfgang Aigner, die Aussagen des geschäftsführenden Vorsitzenden des Zentralvereins der Wiener Lehrer/innen, Martin Kirchmayer. "Jetzt ist endlich bewiesen, dass die Stadt Wien jene Nachmittagsbetreuung, die sie als Schulerhalter zu finanzieren hätte über jene Mittel erhält, die eigentlich im Rahmen des Finanzausgleichs für den Pflichtschulunterricht verwendet werden sollten," so der VP-Gemeinderat.

Die hohen Klassenschülerzahlen, mit denen Wiens PflichtschullehrerInnen und SchülerInnen zu kämpfen haben und die fehlende Sprachförderung sind, so Aigner weiters, die traurige Konsequenz dieser Politik. "Die Stadt kommt ihrer Rolle als Schulerhalter einfach nicht nach und betreibt bei den entsprechenden Dienstpostenplänen eine Verschleierungstaktik gegenüber dem Bund," kritisierte er weiters.

Er wiederholte auch nochmals die Forderung der ÖVP nach einem merklichen Ausbau der Schulautonomie. "Jeder Pflichtschulstandort soll auf Basis des im Länderfinanzausgleich vereinbarten LehrerInnen-SchülerInnen-Verhältnisses jene Anzahl an LehrerInnen zugewiesen bekommen, die ihm zustehen und nicht in einer Bittstellerposition gegenüber dem Stadtschulrat und dort tätigen ZV-Funktionären verharren müssen," meinte er dazu.

"Allen Unterstellungen zum Trotz werden wir auch weiterhin für den richtigen Einsatz von vorhandenen LehrerInnen-Ressourcen und für ein ordentliches Maß an Transparenz im Wiener Pflichtschulwesen eintreten," versicherte Aigner abschließend.

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