• 30.05.2006, 17:29:25
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VP-Aigner: SP-Vorsitzender des Zentralvereins der Wiener Lehrer/innen bestätigt Kritik der ÖVP-Wien

Wien (OTS) - Als Offenbarungseid für eine falsche Sparpolitik der
Stadt Wien wertete heute der Fraktionsführer im Bildungsausschuss des
Wiener Gemeinderates, Gemeinderat Wolfgang Aigner, die Aussagen des
geschäftsführenden Vorsitzenden des Zentralvereins der Wiener
Lehrer/innen, Martin Kirchmayer. "Jetzt ist endlich bewiesen, dass
die Stadt Wien jene Nachmittagsbetreuung, die sie als Schulerhalter
zu finanzieren hätte über jene Mittel erhält, die eigentlich im
Rahmen des Finanzausgleichs für den Pflichtschulunterricht verwendet
werden sollten," so der VP-Gemeinderat.

Die hohen Klassenschülerzahlen, mit denen Wiens
PflichtschullehrerInnen und SchülerInnen zu kämpfen haben und die
fehlende Sprachförderung sind, so Aigner weiters, die traurige
Konsequenz dieser Politik. "Die Stadt kommt ihrer Rolle als
Schulerhalter einfach nicht nach und betreibt bei den entsprechenden
Dienstpostenplänen eine Verschleierungstaktik gegenüber dem Bund,"
kritisierte er weiters.

Er wiederholte auch nochmals die Forderung der ÖVP nach einem
merklichen Ausbau der Schulautonomie. "Jeder Pflichtschulstandort
soll auf Basis des im Länderfinanzausgleich vereinbarten
LehrerInnen-SchülerInnen-Verhältnisses jene Anzahl an LehrerInnen
zugewiesen bekommen, die ihm zustehen und nicht in einer
Bittstellerposition gegenüber dem Stadtschulrat und dort tätigen
ZV-Funktionären verharren müssen," meinte er dazu.

"Allen Unterstellungen zum Trotz werden wir auch weiterhin für den
richtigen Einsatz von vorhandenen LehrerInnen-Ressourcen und für ein
ordentliches Maß an Transparenz im Wiener Pflichtschulwesen
eintreten," versicherte Aigner abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:[email protected]

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