- 30.05.2006, 10:53:03
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Run auf Thermografie
Eisl und Blachfellner: Bilanz über die Sanierungsberatungsaktion mit Thermografie / Energiebewusstsein steigt
Salzburg (OTS) - Über ein außergewöhnlich großes Interesse an der
Sanierungsberatungsaktion mit Therografie können sich die beiden
Landesräte Energiereferent Sepp Eisl und Wohnbaureferent Walter
Blachfellner freuen. "Insgesamt gab es 238 Anmeldungen von
Hauseigentümern, Bauträgern, Immobilien-Hausverwaltungen. Damit
wurden alle unsere Erwartungen übertroffen", so Eisl und Blachfellner
heute, Dienstag, 30. Mai, in einem Informationsgespräch.
Zurückzuführen ist dieser Andrang nach Meinung der beiden
Landespolitiker auf das steigende Energiebewusstsein der Menschen,
dieses wiederum sei das Ergebnis der steigenden Energiepreise, der
immer mehr an Gewicht bekommenden Feinstaubproblematik und der
Diskussion über die Versorgungssicherheit. Die Anfang des heurigen
Jahres gestartete Sanierungsberatungsaktion dauerte bis 31. März
(Thermografie ist nur in der kalten Jahreszeit möglich) und war für
die Beratungskunden kostenlos. "Voraussetzung für die Teilnahme an
der Aktion war, dass das jeweilige Wohngebäude mindestens drei
Wohnungen aufwies, bei denen in nächster Zeit Sanierungsmaßnahmen
geplant sind", so Eisl. Aufgrund der unerwartet hohen Anmeldungszahl
mussten die Bauträger und Hausverwaltungen aufgefordert werden,
Dringlichkeitsreihungen vorzunehmen. Von jedem Bauträger wurden bis
zu drei Bauvorhaben begutachtet.
Die Qualität der Gebäudehüllen zeigte die für Objekte aus den 70er
bis 90er Jahren typischen Wärmebrücken, das sind Schwachstellen, über
die ein größerer Wärmeverlust erfolgt, zum Beispiel Deckenanschluss,
Heizkörpernischen, Sockelbereich und Kellerdeckenanschluss.
Aufgefallen ist auch der hohe Anteil an geöffneten Fenstern im
Wohnbereich, aber auch bei öffentlichen Gebäuden. Aus den ersten
berechneten Energieausweisen zeigen sich hohe Verbräuche (80-100
kWh/m2a) mit Einsparungspotenzialen von mehr als 50 Prozent bei einer
gesamthaften Sanierung.
"Eine thermische Sanierung von Wohnbauten ermöglicht Einsparungen
bei den Heizkosten von bis zu 70 Prozent, Erhöhung des Wohnkomforts
inklusive", wies Blachfellner darauf hin. "Mit dieser Art der
Beratung gelingt es uns, diese beiden positiven Effekte der Sanierung
nachvollziehbar und sehr überzeugend darzustellen. Damit können wir
die bisher weit verbreitete Meinung entkräften, Energie sparen
bedeutet, mit dem dicken Winterpulli in der eiskalten Woh-nung zu
sitzen", ergänzt Eisl.
Rückfragehinweis:
Landespressebüro Salzburg
Dr. Roland Floimair
Tel.: (0662) 80 42 / 23 65
mailto:[email protected]
http://www.salzburg.gv.at
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