Run auf Thermografie

Eisl und Blachfellner: Bilanz über die Sanierungsberatungsaktion mit Thermografie / Energiebewusstsein steigt

Salzburg (OTS) - Über ein außergewöhnlich großes Interesse an der Sanierungsberatungsaktion mit Therografie können sich die beiden Landesräte Energiereferent Sepp Eisl und Wohnbaureferent Walter Blachfellner freuen. "Insgesamt gab es 238 Anmeldungen von Hauseigentümern, Bauträgern, Immobilien-Hausverwaltungen. Damit wurden alle unsere Erwartungen übertroffen", so Eisl und Blachfellner heute, Dienstag, 30. Mai, in einem Informationsgespräch.

Zurückzuführen ist dieser Andrang nach Meinung der beiden Landespolitiker auf das steigende Energiebewusstsein der Menschen, dieses wiederum sei das Ergebnis der steigenden Energiepreise, der immer mehr an Gewicht bekommenden Feinstaubproblematik und der Diskussion über die Versorgungssicherheit. Die Anfang des heurigen Jahres gestartete Sanierungsberatungsaktion dauerte bis 31. März (Thermografie ist nur in der kalten Jahreszeit möglich) und war für die Beratungskunden kostenlos. "Voraussetzung für die Teilnahme an der Aktion war, dass das jeweilige Wohngebäude mindestens drei Wohnungen aufwies, bei denen in nächster Zeit Sanierungsmaßnahmen geplant sind", so Eisl. Aufgrund der unerwartet hohen Anmeldungszahl mussten die Bauträger und Hausverwaltungen aufgefordert werden, Dringlichkeitsreihungen vorzunehmen. Von jedem Bauträger wurden bis zu drei Bauvorhaben begutachtet.

Die Qualität der Gebäudehüllen zeigte die für Objekte aus den 70er bis 90er Jahren typischen Wärmebrücken, das sind Schwachstellen, über die ein größerer Wärmeverlust erfolgt, zum Beispiel Deckenanschluss, Heizkörpernischen, Sockelbereich und Kellerdeckenanschluss. Aufgefallen ist auch der hohe Anteil an geöffneten Fenstern im Wohnbereich, aber auch bei öffentlichen Gebäuden. Aus den ersten berechneten Energieausweisen zeigen sich hohe Verbräuche (80-100 kWh/m2a) mit Einsparungspotenzialen von mehr als 50 Prozent bei einer gesamthaften Sanierung.

"Eine thermische Sanierung von Wohnbauten ermöglicht Einsparungen bei den Heizkosten von bis zu 70 Prozent, Erhöhung des Wohnkomforts inklusive", wies Blachfellner darauf hin. "Mit dieser Art der Beratung gelingt es uns, diese beiden positiven Effekte der Sanierung nachvollziehbar und sehr überzeugend darzustellen. Damit können wir die bisher weit verbreitete Meinung entkräften, Energie sparen bedeutet, mit dem dicken Winterpulli in der eiskalten Woh-nung zu sitzen", ergänzt Eisl.

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