Amon: Tumpels Rücktritt ist überfällig!

Moralische Realitätsverweigerung - oder wie man der SPÖ einen Gefallen tut

Wien, 29. Mai 2006 (ÖVP-PK) - Als "erschreckend" bezeichnete
heute, Montag, ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon die Aussagen von AK-Präsident Herbert Tumpel im Wirtschaftsmagazin "trend". Es sei "unhaltbar", dass dieser ein "Hohelied" auf Ex-BAWAG-Generaldirektor Helmut Elsner singe, der mutmaßlich den Hauptteil des verursachten Schadens zu verantworten habe. Tumpel habe damit jeden Sinn für die Realität verloren und sei damit als Vertreter von Arbeitnehmerinteressen "vollkommen untragbar". Offenbar habe es Tumpel in den letzten Wochen und Monaten auch vermieden, die zahlreichen Medienberichte zur BAWAG-Affäre zu konsumieren. Anders sei es nicht erklärbar, dass dieser den Vorwurf von "hoch spekulativen Heuschreckengeschäften" zurückweise. "Weiß Tumpel eigentlich noch, was um ihn herum passiert ist", stellte Amon die Frage. ****

Weiters sei die Frage zu stellen, warum Tumpel glaube, mit einem möglichen Rücktritt seinerseits der SPÖ helfen zu müssen. "Hier geht es nicht um die Verantwortung gegenüber der SPÖ, sondern um die Verantwortung gegenüber BAWAG-Kunden, BAWAG-Mitarbeitern, ÖGB-Mitgliedern sowie allen Pflichtmitgliedern der Arbeiterkammer die der AK-Präsident zu vertreten hat!", so Amon.

Tumpel habe mit seinen Aussagen einmal mehr jegliche Glaubwürdigkeit verloren. Anstatt Antworten auf die vielen offenen Fragen zu geben, die seine Amtszeit als BAWAG-Aufsichtsratspräsident betreffen, habe er lediglich jede Verantwortung von sich geschoben. "Tumpel hat damit einmal mehr bewiesen, dass auch aufgrund seiner moralischen Realitätsverweigerung ein Rücktritt überfällig ist", schloss Amon.

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