aks: AIDS ist unheilbar - Das System ist es nicht!

SchülerInnen setzten mit Aktionen Zeichen für einen anderen Umgang mit HIV/AIDS

Wien (SK) - Heute, Montag 29. Mai, finden in ganz Österreich Straßenaktionen der Aktion kritischer SchülerInnen (aks) zum Thema HIV/AIDS statt. Im Rahmen ihrer Frühjahrsinitiative hat sich die SchülerInnenorganisation verstärkt mit diesem Themenbereich auseinandergesetzt. "HIV/AIDS ist mehr als eine medizinische Angelegenheit. Zu viele Bereiche wie Bildung, Kirche oder Wirtschaft nehmen Einfluss auf den Umgang mit HIV/AIDS", so aks-Bundesvorsitzende Ingrid Gogl. ****

Für die SchülerInnenvertreterin mangelt es besonders an Aufklärung im schulischen Bereich: "Viele Jugendliche wissen weder, wie eine Infektion mit dem HI-Virus zustande kommen kann, noch wie sie sich dagegen schützen können. Im Unterricht wird das Thema HIV/AIDS auf den Biologieunterricht beschränkt, die Problematik mit HIV/AIDS in Afrika wird meist nur am Rande oder gar nicht erwähnt", stellt Gogl fest.

Wünschenswert wäre für die SchülerInnenorganisation mehr Zusammenarbeit mit Institutionen wie den Aidshilfen an den Schulen sowie die Behandlung von HIV/AIDS in mehreren Fächern. "Nur wenn Schülerinnen und Schüler bestmöglich aufgeklärt sind und Zusammenhänge erkennen können, wird das Verantwortungsbewusstsein unter den jungen Menschen steigen. Die aks wird sich in jedem Fall weiter mit diesem wichtigen Thema beschäftigen", schließt die SchülerInnenvertreterin.

Rückfragehinweis: Ingrid Gogl (aks-Bundesvorsitzende): 0699/ 11 40 81 42

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