• 26.05.2006, 12:55:01
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Strache: Schwarzer Dolchstoß für die Selbstbestimmung Südtirols

Durnwalder und Khol nach Vorstoß von Senator Cossiga öffentlich-moralisch Bankrotteure

Wien (OTS) - Nachdem der ehemalige italienische Staatspräsident
und nunmehrige Senator Francesco Cossiga einen Gesetzesentwurf
eingeleitet hatte, demzufolge die Bevölkerung Südtirols über ihre
Unabhängigkeit oder Rückkehr zu Österreich entscheiden hätten können,
stieß dieser Vorschlag auf betretene Ablehnung der
ÖVP-Schwesterpartei SVP sowie des selbsternannten Scheinhüters
Südtirols, Dr. Andreas Khol.

Sowohl der Südtiroler Landeshauptmann Luis Durwalder, als auch der
Obmann der zur saturierten Systempartei mutierten SVP, Elmar
Pichler-Rolle, wiesen Cossigas Initiative umgehend zurück. Auch
NR-Präsident Dr. Andreas Khol, oberster Sittenwächter der ÖVP und
Hüter diverser Petitionen sowie nebuloser Schutzmachtformulierungen,
schweigt.

Dementsprechend empört zeigt sich der Bundesparteiobmann der FPÖ,
Heinz-Christian Strache, über das "patriotische Totalversagen der
schwarzen Trans-Brenner-Achse". Es sei ungeheuerlich, wenn
österreichische Spitzenpolitiker im Jahre 2006 nicht jedwede
Initiative zur Selbstbestimmung Südtirols tatkräftig begrüßen und
aktiv unterstützen.

Von der SVP, welche als Teil des Linksbündnisses bei den
italienischen Wahlen mit Sozialisten, Grünen und Kommunisten antrat,
sei längst nicht mehr als Postenschacher und Erhalt des "Status Quo"
zu erwarten. Strache erklärte, daß man sich im Lichte der heutigen
Brenner-Blockade als Österreicher wünschen müsse, daß sich diese
Blockade nicht nur gegen die Transitlawine, sondern auch gegen die
falschen ÖVP-Südtirol-Freunde richten müßte.

Es zeige sich, so Strache, daß die einzigen Verfechter einer echten
Selbstbestimmung in Südtirol die Freiheitlichen Südtirols seien, die
sich umgehend für die blamablen Aussagen der SVP-Spitze bei Cossiga
entschuldigt hätten. Heute, so Strache nach der Abfuhr der
Cossiga-Initiative durch die SVP, wo an vielen Orten Südtirols
demonstrativ österreichische Fahnen aufgezogen würden und eine Welle
der Sympathie unseren freiheitlichen Freunden entgegenschlage, stehe
die FPÖ in ungebrochener Sympathie und Treue zu den Tirolern südlich
des Brenners.

Rückfragehinweis:
FPÖ

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