Sanfter als Sanft - Neue Leistung der WGKK in Confraternität-Privatklinik

Wien (OTS) - Schmerzarm und ohne Schlauch - Darmspiegelung mittels Computertomograph. Im Rahmen eines Pilotprojektes der Wiener Gebietskrankenkasse kann die "virtuelle Koloskopie" nun in der Confraternität- Privatklinik Josefstadt als Kassenleistung durchgeführt werden!

Darmkrebs ist die zweihäufigste bösartige Tumorerkrankung in Österreich, kann jedoch - frühzeitig erkannt - meist erfolgreich behandelt werden. Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen wird eine Darmspiegelung (Koloskopie) alle 7 bis 10 Jahre ab dem 50. Lebensjahr empfohlen. Als Alternative zur herkömmlichen Darmspiegelung mittels Endoskop gibt es auch die schonende Methode zur Früherkennung von Darmkrebs, die virtuelle Koloskopie - ohne Schlauch mittels Computertomographie (CT). Die Confraternität-Privatklinik Josefstadt verfügt über langjährige Erfahrung mit dieser Untersuchungsmethode und im Zuge eines Pilotprojektes gemeinsam mit der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) kann die virtuelle Koloskopie nun erstmals als Kassenleistung angeboten werden.

"Für die WGKK ist es wichtig, neue erfolgreiche medizinische Verfahren und Technologien nach ihrer Erprobungsphase möglichst rasch der Versichertengemeinschaft zur Verfügung zu stellen" so Kassen-Obmann Franz Bittner.

Bei der virtuellen Koloskopie mittels CT wird im Vergleich zur herkömmlichen Darmspiegelung keine Endoskopkamera mittels Schlauch in den Darm eingeführt. Moderne Computerprogramme generieren 3-dimensionale Bilder des Dickdarms, die am Computer eine plastische Reise durch den Darm erlauben. "Die nicht invasive Darmkrebsvorsorge bietet wesentliche Vorteile für die PatientInnen. Neben dem Wegfall von zum Teil schwerwiegenden Komplikationen ist die "schlauchlose" Untersuchung praktisch schmerzfrei und dies bei hoher Qualität der Untersuchungsergebnisse.", erklärt Prim. Dr. Wolfgang Aulitzky, Ärztlicher Direktor der Confraternität-Privatklinik Josefstadt. "Wir freuen uns sehr, dass es nun möglich ist, die virtuelle Koloskopie auch im Rahmen einer Kassenvereinbarung mit der Wiener Gebietskrankenkasse anbieten zu können."

Auch der Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse Franz Bittner sieht dieses Pilotprojekt als wichtigen Schritt der Darmkrebsfrüherkennung:
"Uns ist es ein Anliegen, schonende Diagnoseverfahren zu unterstützen und wir hoffen, mit dieser von vielen PatientInnen bevorzugten Methode noch mehr Menschen zur Durchführung der Darmkrebsvorsorge aktivieren zu können. Selbstverständlich muss die Qualität der Untersuchungsergebnisse und deren Befundung gewährleistet sein, aus diesem Grund wird das Pilotprojekt von einer wissenschaftlichen Evaluierung begleitet."

Ziel des Pilotprojektes ist, diese aussichtsreiche Methode zur Darmkrebsfrüherkennung umfangreich zu evaluieren, um sie in weiterer Folge in den medizinischen Regelbetrieb unserer Stadt zu integrieren.

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