Einladung: "Soldaten als Katastrophenhelfer"

Vortrag von Generalmajor Segur-Cabanac an der Landesverteidigungsakademie

Wien (BMLV) - Der Leiter des Führungsstabes des Bundesheeres, Generalmajor Christian Segur-Cabanac, hält zum Thema "Soldaten als Katastrophenhelfer" einen Vortag mit anschließender Diskussion.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 23. Mai 2006, 18:00 Uhr, an der Landesverteidigungsakademie (LVAk), im Amtsgebäude Stiftgasse, Stiftgasse 2a, 1070 Wien, im Kinosaal der Heeresbild- und Filmstelle statt.

In den letzten Jahrzehnten waren Soldatinnen und Soldaten des Österreichischen Bundesheeres immer zur Stelle, wenn nach Katastrophen oder Unglücksfällen in Österreich Hilfe benötigt wurde. Sie kämpften gegen Fluten, evakuierten in Not geratene Menschen, beseitigten Schäden von Lawinen- oder Murenabgängen, lösten Verklausungen, unterstützten Suchaktionen nach Vermissten oder bekämpften Waldbrände.

Auch im Ausland leistete das Bundesheer wertvolle Hilfe bei Katastrophen wie bei den Erdbeben in der Türkei, dem Iran oder Pakistan. Bei der größten zivilen Katastrophe der Menschheitsgeschichte, dem Tsunami in Südostasien, gehörte die AFDRU (Austrian Forces Disaster Relief Unit) des Bundesheeres mit seinen Wasseraufbereitungsanlagen zu den ersten Helfern im Katastrophengebiet. Die Experten des Heeres produzierten damals innerhalb von sechs Wochen mehr als zwei Millionen Trinkwasser für die Not leidende Bevölkerung in Sri Lanka.

Insgesamt standen im Rahmen von Katastrophenhilfeeinsätzen in den letzten fünf Jahren mehr als 40.000 Soldaten im Einsatz und leisteten dabei ca. 1,3 Millionen
Arbeitsstunden.
Alleine im Jahr 2006 wurden bis dato von den bei Assistenzen eingesetzten 15.000 Soldatinnen und Soldaten 155.000 Arbeitsstunden im Dienste der Mitbürger geleistet.
Die Luftstreitkräfte transportierten bei diesen Einsätzen insgesamt 1340 Personen und 4,750.000 kg Lasten.

Bei einer Teilnahme ersucht die LVAk um Anmeldung unter der Wiener Telefonnummer 5200-23100 od. 23101 bzw. Fax: 5200-17018.

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