ÖZIV: Hier kommt "Schuasch"

ÖZIV-Medienpreis nach burgenländischem Journalisten benannt

Wien (OTS) - In Memoriam des 1999 verstorbenen burgenländischen Journalisten Thomas "Schuasch" Vlassits heißt die Trophäe zum heuer erstmals vergebenen ÖZIV-Medienpreis "Schuasch". Den arrivierten Künstler Rudolf Pinter, der den Preis gestaltet, verband eine langjährige Bekannt- und Freundschaft mit Thomas Vlassits: "Schuasch hat sich sehr stark um Themen, die vor allem Randgruppen im Burgenland betreffen, wie etwa Menschen mit Behinderung oder Roma und Sinti, angenommen. Er war kritisch, höchst engagiert und ein beherzter Kämpfer für die Anliegen jener, die am Rande der Gesellschaft stehen", erinnert sich Pinter.

Die Statue, die in der für Pinter typischen Arbeitsweise zuerst aus Holz gearbeitet und dann als Bronze gegossen wird, stellt den Journalisten als einzelnen Kämpfer für Objektivität und Wahrheit dar. "Es ist dies jene Form, in der ich mich an Schuasch erinnere und erinnern möchte. Er hat es oftmals geschafft in den burgenländischen Medien BVZ und BF Themen zu platzieren und kritisch zu hinterfragen, die nicht im üblichen Rahmen dieser Zeitungen sind. Aber seine Artikel waren wichtig und fehlen heutzutage", beschreibt der Künstler sein Werk.

Der ÖZIV-Medienpreis wird für eine herausragende journalistische Leistung zum Thema Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben/in der Wirtschaft heuer erstmalig vergeben und ist mit Euro 1.000 dotiert. Teilnahmeberechtigt sind journalistische Beiträge, die zwischen Oktober 2005 und Oktober 2006 entstanden sind und in österreichischen Print- oder elektronischen Medien erschienen sind. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2006. Die feierliche Preisverleihung geht Ende November 2006 über die Bühne.

Der Jury gehören Mag. Karl Amon (ORF-Radio), Monika Eigensperger (fm4), Manfred Fischer (freier Journalist), Dr. Christoph Kotanko (Kurier), Prof. Werner Mück (ORF), Dr. Peter Muzik (WirtschaftsBlatt), Franz Prenner (ATV +), Dr. Michael Prüller (Die Presse), Dr. Christian Rainer (Trend/profil), Fred Turnheim (ÖJC-Präsident), Ing. Alfred Worm (NEWS) und Dr. Klaus Voget (ÖZIV-Präsident) an.

Bewertet werden vor allem:

  • Die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit des Rezipienten zu wecken
  • Die Relevanz der Information und den Nachrichtenwert
  • Die Rücksichtnahme auf diskriminierungsfreie Sprache/Wording
  • Die Originalität des Themas
  • Die Objektivität und Unabhängigkeit sowie der Respekt für journalistische und ethische Prinzipien

Eine Entwurfsskizze von "Schuasch" zum Downloaden befindet sich unter www.oeziv.at

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