• 17.05.2006, 12:33:44
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NEWS: Fendrich Kronzeuge sagt: "Er hat mir Koks weitergegeben."

Der Nobel-Schneider des Pop-Barden ist wieder frei und belastet Fendrich schwer: "Rainhard hat mir als Dank für meine Arbeit Lines gelegt."

Wien (OTS) - Dramatische Wende in der Causa rund um das
Drogen-Geständnis von Rainhard Fendrich: "Der Rainhard hat auch mir
Kokain weitergegeben. Und zwar zirka im Verhältnis eins zu zehn." Das
sagt jener Nobelschneider im Beisein seines Anwalts in der morgen
erscheinenden Ausgabe von NEWS, der von Fendrich in dessen Aussage
als Koks-Kumpel genannt wurde. Ursprünglich hatte Fendrich ja
behauptet, von Bruno Z. in dessen Schneidersalon manchmal "auf ein
Naserl" eingeladen worden zu sein. Und außerdem hatte der Pop-Barde
im Verhör beteuert, "nie Kokain an andere weitergegeben zu haben".

Das hätte Fendrich laut dem Suchtmittelgesetz zumindest
Straffreiheit gesichert.
Durch die jetzige Aussage des "Kronzeugen" jedoch sieht Fendrichs
Situation - zumindest aus rechtlicher Sicht - komplizierter aus. Denn
die Weitergabe von Kokain - ob entgeltlich oder nicht - hat zwingend
einen Strafprozess zur Folge.

Der Schneider aus Wien-Landstraße - er stattet zahlreiche Promis
von Hans Krankl bis Manuel Ortega aus - im NEWS-Interview: "Fendrich
brauchte für eine Show ein spezielles Kostüm. Ich machte das zu
seiner vollen Zufriedenheit und noch am selben Tag legte er mir aus
Dank eine Straße in meinem Büro."
In weiterer Folge, so Bruno Z., wäre Fendrich immer wieder in seinen
Salon gekommen und hätte mit ihm Kokain konsumiert. Zitat: "Wenn ich
ihm eine Straße gelegt habe hat er mir dafür zehn Linien gelegt…"

Rückfragehinweis:

Sekretariat NEWS
    Chefredaktion
   Tel.: (01) 213 12 DW 1103

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