- 16.05.2006, 12:46:20
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Maria Callas - Die Kunst der Selbstinszenierung
Pressekonferenz am Mittwoch, dem 31. Mai 2006 um 10.30 Uhr
Wien (OTS) -
Österreichisches Theatermuseum, 1. Juni - 17. September 2006
Pressekonferenz am Mittwoch, dem 31. Mai 2006 um 10.30 Uhr
im Österreichischen Theatermuseum, Lobkowitzplatz 2, Wien I
Maria Callas (1923-1977) ist eine der großen Diven des 20.
Jahrhunderts. Ihre Stimme und ihre Bühnenpräsenz sind legendär. Die
in New York geborene Griechin debütierte 1939 im Olympia-Theater in
Athen und feierte ihre größten Erfolge in den 50er Jahren an der
Mailänder Scala. Sie trat bis Mitte der 60er Jahre an allen
bedeutenden Opernhäusern der Welt auf. 1977 starb sie in Paris.
Den thematischen Schwerpunkt der Ausstellung bilden Inszenierung
und Selbstinszenierung der Künstlerin Maria Callas am Beispiel der
Opern La Traviata, Tosca, Medea und Norma sowie des Films Medea.
Die Norma gilt als die Schicksalsrolle der Callas, die sie fast 90
Mal verkörperte und über die sie selbst sagte: "Norma ist in vieler
Hinsicht wie ich. Norma erscheint vielleicht stark, manchmal sogar
grausam, aber in Wirklichkeit ist sie ein Lamm, das wie ein Löwe
brüllt." Prachtvolle Kostüme, seltene Fotos, Filmausschnitte aus
Pasolini´s Medea und Franco Zeffirellis Tosca und zahlreiche
Tonbeispiele dokumentieren ihre einzigartige Künstlerpersönlichkeit.
Ausführlich zeigt die Ausstellung aber auch den Star abseits der
Bühne. Maria Callas war ein Opernstar, der weit über den
künstlerischen Bereich hinaus bekannt war und ist. Spektakuläre
Absagen, Prozesse, Rivalitäten und ihr Privatleben erregten großes
Aufsehen. Als Diva assoluta inspiriert sie bis heute nicht nur die
Opernwelt, sondern auch Literatur und Mode.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
Rückfragehinweis:
Andreas Kugler Öffentlichkeitsarbeit und Direktionsassistenz Tel.: ( +43 1 ) 525 24 / 648 Fax: ( +43 1 ) 525 24 / 645 mailto:[email protected] www.theatermuseum.at
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