- 16.05.2006, 12:09:27
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6. Internationaler Biotechnologie-Kongress dieses Jahr in Krems: 350 Wissenschafter aus 42 Ländern kommen!
Die Nanobiotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts und lässt vor allem in der Medizin auf revolutionäre Fortschritte und neue Heilverfahren hoffen.
Krems (OTS) - Von 17. bis 20. Mai 2006 findet an der IMC
Fachhochschule Krems der weltweite Biotechnologie-Kongress
"Scientific and Clinical Application of Magnet Carriers" statt. Zu
dieser Konferenz werden 350 Wissenschafter aus 42 Ländern erwartet,
um die neuesten Ergebnisse und Entwicklungen im Bereich Mikro- und
Nanomagnetpartikel zu präsentieren. "Mit dieser Top-Veranstaltung ist
der Technopol-Standort Krems im Mittelpunkt des internationalen
Interesses", betonen Bürgermeister Franz Hölzl und ecoplus
Hauptgeschäftsführer Dr. Richard Plitzka die Bedeutung der Tagung.
Bereits seit zehn Jahren wird diese international renommierte
Wissenschaftstagung abwechselnd in den USA und Europa veranstaltet.
Initiator ist Prof. Dr. habil. Wolfgang Schütt, Vizerektor und
Studiengangsleiter "Medical & Pharmaceutical Biotechnology" der IMC
Fachhochschule Krems. Ihm ist es gelungen, dieses Ereignis heuer an
den Technopol Krems zu holen.
Schütt: "Anwendungen in Forschung und Medizin werden diskutiert und
beraten"
Bei der Konferenz nehmen Naturwissenschaftler, Ingenieure,
Biotechnologen und Mediziner aus der ganzen Welt teil. "Es wird über
Fragen der Mikro- und Nanobiotechnologie sowie über die Anwendung
magnetischer Teilchen in der biomedizinischen Forschung und
klinischen Medizin diskutiert und beraten", sagt Prof. Dr. habil.
Wolfgang Schütt. "Diese Tagung ist natürlich auch für unsere
Studierenden von großer Bedeutung, sie erhalten dabei spannende
Einblicke in die Materie und machen die großartige Erfahrung einer
internationalen Konferenzatmosphäre".
Mit diesen kleinsten Magnetteilchen sind äußerst innovative
Therapien zur lokal begrenzten Behandlung möglich, beispielsweise bei
Knochenmarktransplantationen, Stammzellforschung, Gentherapie, Krebs
oder Blutreinigung. So ist es bei der Behandlung von Brustkrebs etwa
möglich, mit Hilfe der Magnetteilchen einzelne Krebszellen zu
entfernen und somit eine Operation zu umgehen! Mit immer kleiner
werdenden diagnostischen Systemen werden also Möglichkeiten
entwickelt, mit einzelnen Zellen zu arbeiten! Prof. Schütt spricht
dabei von einem "Meilenstein in der Medizin".
Boyer: "Positionierung als Forschungseinrichtung"
"Die IMC Fachhochschule Krems ist stolz, einen wichtigen Beitrag
leisten zu können, dass sich die Stadt Krems in Zukunft als Seminar-
und Kongressstadt weiter profiliert. Bemerkenswert ist es, dass wir
mit einem Studiengang, der erst im Juni 2006 die ersten Absolventen
hervorbringt, diesen internationalen Kongress, dank unserer guten
Verbindungen zur Industrie, organisieren können und sich die IMC
Fachhochschule Krems nicht nur im Bereich der Lehre, sondern auch im
Bereich der Forschung positionieren konnte," betont IMC
Geschäftsführer Dkfm. Mag. Heinz Boyer.
Hölzl: "Wichtiger Impuls für Technopol Krems"
"Mit dieser hochkarätig besetzten Wissenschaftstagung erregt Krems
als Biotechnologiestandort international Aufsehen", sieht
Bürgermeister Franz Hölzl in der Tagung einen wichtigen Impuls für
den Technopol Krems. "Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam
mit dem Land Niederösterreich in den Technologiestandort investiert,
um für Betriebe der Zukunftsbranche Biotechnologie attraktiv zu sein.
Durch unsere Kompetenz in der Forschung und Lehre können wir weitere
Anreize schaffen, weil wir auch hochqualifiziertes Personal und
Top-Wissen zur Verfügung stellen."
Plitzka: "Vorbildliche Zusammenarbeit"
Der Technopol Krems ist auf medizinische Biotechnologie wie
Zellbiologie, Tissue Engineering, Biochemie, Blutreinigung,
Messtechnik und Adsorptionstechnologien spezialisiert. "Die
biomedizinische Forschung entwickelt sich hier hochdynamisch und
führt immer schneller zu neuen Erkenntnissen und wirkungsvollen
Therapien für Patienten", sagt ecoplus Hauptgeschäftsführer Dr.
Richard Plitzka. "An den Technopolen arbeiten Einrichtungen aus
Forschung & Entwicklung, Ausbildung und Wirtschaft in vorbildhafter
Weise an einem Standort zusammen", so Dr. Plitzka über das 2004 vom
Land Niederösterreich gestartete Technopol-Programm.
Teilnehmer aus 42 Ländern
Vertreter und Wissenschafter folgender Länder nehmen teil:
Österreich, Australien, Belarus, Belgien, Brasilien, Bulgarien,
Kamerun, Kanada, China, Kroatien, Tschechien, Dänemark, Frankreich,
Georgien, Deutschland, Indien, Iran, Irland, Israel, Italien, Japan,
Korea, Lettland, Mexiko, Niederlande, Nigeria, Norwegen, Polen,
Rumänien, Russland, Südafrika, Singapur, Slowakei, Slowenien,
Spanien, Schweden, Schweiz, Taiwan, Türkei, United Kingdom, Ukraine,
USA und Vietnam.
Veranstalter:
IMC Fachhochschule Krems
Studiengang Medizinische und Pharmazeutische Biotechnologie
Dr. Wolfgang Schütt: [email protected]
Tel.: 02732-802-321 (Frau Birgit Zauner)
Rückfragehinweis:
IMC Fachhochschule Krems Abteilung Marketing und Öffentlichkeitsarbeit Michaela Sabathiel, Tel.: 02732-802-530 mailto:[email protected] ecoplus. Die Wirtschaftsagentur für Niederösterreich Mag. Ursula Grabner, Margarete Pachernig Öffentlichkeitsarbeit Tel.: +43 (0)1/513 78 50-24, Fax: DW 44 mailto:[email protected], [email protected] Stadt Krems Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit Doris Denk, Tel.: 02732 801-222, Fax -224 mailto:[email protected]
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