- 16.05.2006, 09:43:42
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ARBÖ: Mobiltelefon, Kühlboxen und Radio - wie viel zusätzlichen Stromverbrauch kann ich einer KFZ-Batterie zumuten?
Infos und Tipps rund um energieraubenden Komfort im Auto
Wien (OTS) - "Bevor am Campingplatz die Kühlbox oder während einer
Autorast Handy und CD-Player Saft von der Autobatterie abzapfen,
sollte man bedenken, dass der Strom im Auto nicht aus der Steckdose
kommt", betont der technische Schulungsleiter des ARBÖ, Gottfried
Moser.
Wie lange die Autobatterie für Musik, Handy und Kühlbox Energie
spenden kann, ist von mehreren Faktoren abhängig:
1.) Wie hoch ist die Kapazität (Größe) der Batterie?
Antwort: Die Kapazität ist abhängig von der Startleistung, die je
nach Fahrzeug verschieden ist, von der Anzahl der Verbraucher und
verbauten Komponenten (z.B. Klimaanlage).
2.) Wie ist der Ladezustand der Batterie?
Antwort: Das ist abhängig vom Einsatz des Fahrzeuges und der
Belastung der Batterie. Die meisten Batterien sind nur zu 2/3
aufgeladen. Genau Angaben über den Ladezustand erfährt man
ausschließlich von Fachkräften in Werkstätten oder den
ARBÖ-Prüfzentren.
3.) Höhe der Außentemperatur
4.) Wie viel Energie verbraucht das angeschlossene Gerät?
Antwort: Je nach Zusatzverbraucher (Handy, Kühlbox, Heizsitzmatten)
liegt der Stromverbrauch zwischen 3 und 10 Ampere. Je höher der
Verbrauch, desto schneller ist die Batterie leer.
Eine Kühlbox braucht ca. 5 Ampere, da kann bereits nach 4 bis 5
Stunden die Batterie so geschwächt sein, dass man Starthilfe braucht,
warnt der ARBÖ-Techniker.
Weniger energieraubend ist das Aufladen eines Handy. Ein einzelnes
Mobiltelefon kann aufgrund des schwachen Energieverbrauches relativ
bedenkenlos aufgeladen werden. Vorsichtiger muss man sein, wenn man
mehrere Ladegeräte in Verwendung hat und zusätzlich einen Laptop mit
Energie versorgen will. Durch einen Adapter können an einem
Zigarettenanzünder bis zu drei weitere Ladegeräte angeschlossen
werden.
Doch Vorsicht: Je mehr Energie verbraucht wird, desto schneller
entleert sich die Batterie und Starthilfe wird unumgänglich, warnt
Moser.
Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Astrid Kasparek
Tel.: (++43-1) 89121-240
mailto:presse@arboe.at
http://www.arboe.at
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