SJÖ ruft zur Beteiligung am Treffen mit Hugo Chavez in der Wiener Arena auf

Demokratisierung der Entscheidungsprozesse und Sozialprogramme in Venezuela sind beispielgebend dafür, dass eine andere Welt möglich ist

Wien (OTS) - Die Sozialistische Jugend Österreich (SJÖ) ruft dazu auf, sich an der Diskussionsveranstaltung mit dem venezolanischen Staatspräsidenten Hugo Chavez am Freitag, dem 12. Mai 2006, in der Wiener Arena zu beteiligen. Auf dem Treffen werden weiters Aleida Guevara von der KP Kuba, Ruben Linares von der venezolanischen Gewerkschaft UNT und Alan Woods von der Hands-off-Venezuela-Kampagne in London sprechen.

Für Leila Hadj-Abdou, Internationale Sprecherin der SJÖ, steht Chavez stellvertretend für eine gerade in Lateinamerika starke Bewegung, die das Diktat des weltumspannenden Kapitalismus nicht mehr länger hinnehmen will. "Die Demokratisierung der Entscheidungsprozesse in Venezuela durch die neue Verfassung ist beispielgebend dafür, dass eine andere Welt möglich ist, eine Welt in der die Bedürfnisse aller Menschen und nicht die Profitinteressen Weniger im Mittelpunkt stehen."

Ludwig Dvorak, Vorsitzender der SJÖ, hält es angesichts von Versuchen, Chavez, aber auch die Linke in Venezuela als autoritär zu diffamieren, für wichtig sich direkt mit den politischen Prozessen in Venezuela auseinanderzusetzen: "Wenn in Venezuela heute Sozialprogramme direkt von der Bevölkerung mitgestaltet werden und auf allen Ebenen über die Möglichkeit eines demokratischen ,Sozialismus des 21. Jahrhunderts’, diskutiert wird, unterstreicht dies den von unten getragenen Wunsch nach Veränderung und Fortschritt. Dagegen nimmt sich der neoliberal regierte entstehende europäische Militärblock, in dem soziale Errungenschaften und Mitbestimmung sukzessive abgebaut werden, vergleichsweise anti-demokratisch aus."

Dvorak und Hadj-Abdou fordern alle fortschrittlichen Organisationen in Österreich zur Solidarität mit den politischen Prozessen Lateinamerika auf: "Venezuela steht als soziale, demokratische und friedenspolitische Alternative der Kriegspolitik der USA oder Europa diametral gegenüber. Die venezolanische Revolution ist eine friedliche. Gewalt wurde und wird von denen produziert, die sich mit dem Verlust ihres Macht- und Profitmonopols nicht abfinden wollen."

Zeit: Freitag, 12. Mai 2006, 19 Uhr
Ort: ARENA Wien, Baumgasse 80, 1030 Wien

Es sprechen:

  • Hugo Rafael Chávez Frias, Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela)
  • Aleida Guevara (KP Kuba)
  • Ruben Linares (Gewerkschaft UNT, Venezuela)
  • Alan Woods (Hands-off-Venezuela - Kampagne, London)

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