"Europa-Quiz" mit Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und Schulklassen aus ganz Österreich

Niederösterreicher Ajidin Paleskic gewinnt Hauptpreis: "Ehrengast" beim nächsten Staatsbesuch

Wien (OTS) - Bundespräsident Dr. Heinz Fischer hat anlässlich des heutigen Europatages Schulklassen aus allen Bundesländern eingeladen, ihre eigenen Vorstellungen und Ideen zum Thema "EUROPA leben" im Dachfoyer der Wiener Hofburg zu präsentieren.
Im Rahmen der Veranstaltung beantworteten der Bundespräsident und der ehemalige EU-Kommissar Franz Fischler Fragen der Schülerinnen und Schüler. Anschließend mußten Vertreterinnen und Vertreter der Klassen ihre Kenntnisse über die Europäische Union im Rahmen eines "Europa-Quiz" unter Beweis stellen.
Die Kandidatinnen und Kandidaten wurden druch schwierige Fragen, gestellt von Moderatorin Andrea Schurian, aus dem Bereich der Europäischen Union sehr gefordert.
Gewonnen hat nach einem emotional geführten "Wissensduell" der Niederösterreicher Ajidin Paleskic von der Sporthauptschule Mautern, zweiter wurde Florian Langmann, der die 6b des BG und BRG Köflach vertrat. Den dritten Platz belegte Anna Huka von der M/T der HTL Dornbirn.
Ajidin Paleskic freute sich sichtlich über den 1. Platz. Er wird beim Staatsbesuch von Finnlands Staatspräsidentin Tarja Halonen im Juni Ehrengast des Bundespräsidenten sein,
Bei der davor durchgeführten Präsentation ihren eigenen Ideen und Vorstellungen erwiesen sich die Schulklassen bei Ihren Projekten als außergewöhnlich sehr kreativ:
• Das Bundesgymnasium (BG) und Bundesrealgymnasium (BRG) Mattersburg präsentiert das Oral History-Projekt "Zeitzeugen erzählen zum Ungarnaufstand 1956" und zeichnet die Hoffnungen, Erfahrungen und Ängste diesseits und jenseits der Grenze nach.
• Das BG Innsbruck erzählt vom Schulversuch "Europagymnasium" in Form von Dialogen in den verschiedenen Sprachen, die sie lernen:
Englisch. Latein, Französisch, Italienisch, Spanisch - und natürlich Tirolerisch.
• Das BG/BRG St. Martin Villach hat die gemeinsamen Vorlieben von Jugendlichen in Lubljana, Udine und Villach erforscht, um auf diese Weise Barrieren abzubauen.
• Die HAK und HAS Hallein präsentiert "Jugendalltag in Österreich" im Vergleich mit anderen EU-Mitgliedstaaten
• Das BG und BRG Köflach präsentiert das Projekt "Schüler machen Zeitung" mit dem Thema "EU-Beitritt der Türkei" und berichtet über den Strassburg-Aufenthalt im März.
• Die HTL Wels präsentiert ein "Europakreuz". Das fünf Meter hohe Kreuz besteht aus 25 Würfeln, von denen jeder einen EU-Mitgliedstaat symbolisiert. Die Würfel sind aus schwerem Stahl gefertigt. Dies erzeugt nicht nur eine große statische Stabilität der Konstruktion. Es hat auch großen Symbolwert: Jeder einzelne Würfel (Staat) muss stabil genug sein, um die Stabilität des gesamten Bauwerkes (Europa) zu garantieren. In das Würfelinnere wird ein Stein gelegt, welcher auf die Besonderheiten des jeweiligen Staates hinweist.
• Die HTL Dornbirn präsentiert des E-Democratic-Twinning-Projekt. Mit dem Kollegium St. Michael Freiburg. Die beiden Klassen arbeiten gemeinsam über Internet als Twins am Thema "Demokratie statt Gewalt." • Die Hauptschule und Sporthauptschule Mautern hat gemeinsam mit Partnerschulen in Deutschland, Ungarn und Rumänien das Leben der Menschen entlang der Donau nachgezeichnet, um Verständnis und Toleranz für andere Kulturen und Gewohnheiten zu wecken.
• Die Wiener "Modeschule Herbststraße" präsentiert eine besondere "Europäische Modeschau".
Im Anschluss an die Veranstaltung empfing Bundespräsident Dr. Heinz Fischer die Schülerinnen und Schüler in den Räumen der Präsidentschaftskanzlei zu einer Erfrischung.
Gesponsert wurde die Veranstaltung vom Bundesministerium für Auswärtige Angelegenheiten, der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament und der ÖBB Postbus GmbH.

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