• 09.05.2006, 13:36:29
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Landesrat Dr. Hermann Kepplinger: Buchpräsentation war voller Erfolg!

Vielbeachtete Neuerscheinung: "Solidarische Wirtschaftspolitik"

Linz (OTS) - Im wunderschönen Ambiente des bis auf den letzten
Platz gefüllten 20. Stock des Wiener Ringturms wurde gestern im
Beisein von Bürgermeister Michael Häupl und
Landeshauptmann-Stellvertreter Erich Haider das Buch "Solidarische
Wirtschaftspolitik" vorgestellt, das Landesrat Hermann Kepplinger
gemeinsam mit seinen Mitarbeitern Rainer Bartel und Johannes Pointner
verfasst hat.

Die inhaltliche Vorstellung des Buches hat die ganze Spannweite der
behandelten Themen aufgezeigt. Von den historischen und
wissenschaftlichen Grundlagen des Neoliberalismus über solidarische
Antworten auf die brennenden Fragen zum Arbeitsmarkt oder zur
Finanzierung von Pensionen und öffentliche Leistungen bis zu
budgettechnischen Details, wie der Kritik an der fehlenden
Aussagekraft der zu Beurteilung der Fiskalpolitik herangezogenen
Kennzahlen. Sehr viele Teilnehmer der Buchpräsentation haben auch
gleich zugegriffen und das Buch erworben.

Umrahmt wurde die Veranstaltung von politischen Statements des Wiener
Bürgermeisters Michael Häupl und von Oberösterreichs
Landeshauptmann-Stellvertreter Erich Haider. Erich Haider hat die
Notwendigkeit hervorgestrichen, endlich "den Tanz um das goldene Kalb
Markt" aufzuhören und den gesellschaftlichen Gegebenheiten in die
Augen zu sehen. Der Markt muss dort korrigiert werden, wo er
gesellschaftlich unerwünschte Ergebnisse bringt bzw. wo der
gesellschaftliche Zusammenhalt gefährdet ist, eben durch solidarische
Wirtschaftspolitik.

Für Bürgermeister Häupl hat die Diskussion, wer denn "besser
wirtschaften" kann, pubertäre Züge. Die Frage ist, wie unsere
Gesellschaft mit einer Million Menschen umgeht, die an der
Armutsgrenze lebt. Dafür ist die Politik verantwortlich, und dafür
gibt es Verantwortliche in der Politik. Eine andere Politik ist
möglich und machbar, der Wähler hat die Entscheidung. Auch das Thema
BAWAG wurde nicht ausgeklammert: "Selbst wenn der Papst einen Fehler
machen würde und ein Abt korrupt wäre, würde niemand der Kirche die
Kompetenz in religiösen Fragen absprechen" stellte Häupl fest.

Die wirtschaftspolitische Herausforderung des Jahres 2006 ist jener
des Jahres 2001 sehr ähnlich. "Durch den Zug der Lemminge nach
Maastricht und eine restriktive Geldpolitik wurde 2001 eine gute
Konjunkturentwicklung abgewürgt. Die durchschnittlichen
BIP-Wachsrtumsraten haben sich halbiert, die Anzahl der Arbeitslosen
bereinigt um Schulungsteilnehmer hat um 80.000 Menschen zugenommen.
Mit dem Ziel des Nulldefizits 2008 ist das Grasser-Desaster
prolongiert, wenn die nächsten Wahlen keine Kehrtwende zu besserer,
solidarischer Wirtschaftspolitik bringt" stellte Landesrat Kepplinger
fest.

Morgen findet in der Arbeiterkammer Linz ab 10 Uhr ein hochkarätig
besetztes wissenschaftliches Symposium zum Thema Solidarische
Wirtschaftspolitik statt. Referenten sind der deutsche
Konjunkturexperte Gustav Horn, der Finanzmarkt-Spezialist des WIFO
Stephan Schulmeister, weiters die Wiener Ökonomen Herbert Walther und
Engelbert Stockhammer sowie der Linzer Arbeitsmarkt-Ökonom Rudolf
Winter-Ebmer.

Rückfragehinweis:
SPÖ Oberösterreich
Medienservice
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
mailto:gerald.hoechtler@spoe.at

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