Neuregelungen für Wartung und Zulassung von Bootsmotoren

Mitteilung der Bezirkshauptmannschaft Bregenz

Bregenz (VLK) - Bootsbesitzer am Bodensee müssen künftig einige wichtige Neuregelungen bezüglich der Wartung und der Zulassung von Bootsmotoren beachten, teilt die Bezirkshauptmannschaft Bregenz mit.

Seit Jahresbeginn wird in der Bodensee-Schifffahrts-Ordnung (BSO) auch bei jenen Motoren, die vor dem 1. Jänner 1993 zugelassen wurden, eine regelmäßige Wartung verlangt. Bei diesen älteren Motoren ist keine Abgasmessung wie bei den neuen typengeprüften Motoren möglich, wohl aber die Durchführung von Wartungsarbeiten durch ein Kfz-Technikunternehmen. Die Durchführung der Wartungsarbeiten hat innerhalb der letzten sechs Monate vor der Nachuntersuchung des Bootes zu erfolgen und ist der Schifffahrtsbehörde schriftlich nachzuweisen. Das entsprechende Formular ist bei der Schifffahrtsstelle der Bezirkshauptmannschaft Bregenz erhältlich.

Weiters hat die Internationale Schifffahrtskommission für den Bodensee (ISKB) bei ihrer letzten Sitzung im Februar 2006 die Ausnahmeregelungen für die Zulassung von Bootsmotoren erweitert mit dem Ziel, die Zulassung von Bootsmotoren bzw den Austausch des Altbestandes an Bootsmotoren zu fördern und die Neuzulassung solcher Motoren zu vereinfachen.
- 4-Takt-Benzinmotoren bis einschließlich 74,0 kW (100PS) müssen für die Neuzulassung oder den Austausch entweder die Grenzwerte gemäß BSO Stufe 1, BSO Stufe 2 oder der EU-Sportboot-Richtlinie (2003/44/EG) erfüllen.
- Zugelassene 4-Takt-Benzin-Innenbordmotoren über 74 kW (100PS) können durch Motoren ersetzt werden, die zumindest die Abgasgrenzwerte der Stufe 1 der BSO erfüllen, wenn die Motorenleistung um nicht mehr als 10 Prozent erhöht wird.

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