• 05.05.2006, 15:39:24
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SP-Hora: Völlig verquere Argumentation von VP-Gerstl über Wiener Verkehrspolitik

Modal-Split beweist Zunahme der Zahl der Benützer öffentlicher Verkehrsmittel in Wien

Wien (SPW-K) - "In keiner anderen Stadt in der EU ist der Anteil
der Benützer der öffentlichen Verkehrsmittel so hoch wie in Wien.
Verantwortlich dafür zeichnet, wie auch der VCÖ heute festgehalten
hat, das besonders dichte, integrierte U-Bahn-, Tram- und Busnetz in
der Bundeshauptstadt. Die Kritik des Verkehrssprechers der Wiener
ÖVP, Gerstl, an der Verkehrspolitik der Stadt Wien ist völlig
unzutreffend. Mit dem Versuch, die Sachlage verbal krampfhaft
umzukehren, ist der VP-Politiker einmal mehr gescheitert", stellte
Freitag der Vorsitzende-Stellvertreter des Verkehrsausschusses des
Wiener Gemeinderates, Karlheinz Hora, in einer Replik im
Pressedienst der SPÖ Wien zu den Ausführungen Gerstls fest.

Die Argumentation Gerstls sei auch hinsichtlich der Einkaufszentren
deshalb völlig verquer, weil nicht Wien, sondern Niederösterreich die
Einkaufszentren in den Speckgürteln um die Stadt, die die eigentliche
Ursache für das gestiegene Individualverkehrsaufkommens und die mit
dem PKW länger zurückgelegten Wege seien, forcierte habe. Wien habe
wegen des zu erwartenden hohen zusätzlichen Verkehrsaufkommens stets
vor dieser Entwicklung gewarnt, führte Hora weiter aus.
Niederösterreich habe sich aber davon nicht abhalten lassen, wie auch
das nun aktuelle Beispiel der geplanten Ausweitung der
Einkaufszentren im Raum Gerasdorf belege. Nun zu versuchen, der Stadt
für diese Entwicklung schuldhaftes Verhalten vorzuwerfen, sei
geradezu lächerlich, stellte der SP-Gemeinderat fest.

Nicht zuletzt erinnerte Hora daran, dass der Modal-Split-Anteil
sowohl bei den öffentlichen Verkehrsmitteln als auch beim Radfahren
in Wien laufende steige. "Mit der Verlängerung der U-Bahnlinien U 1
nach Norden und Süden sowie der U 2 in den Nordosten der Stadt, der
Errichtung von neuen Straßenbahnlinien, der laufenden Anschaffung von
Niederflurfahrzeugen und dem Ausbau des Fahrgastinformationssystems
attraktiviert Wien laufend seinen öffentlichen Verkehr, während
außerhalb der Stadt durch die Kahlschlagpolitik des Bundes weitere
Ausdünnungen im öffentlichen Verkehr drohen. Diese Befürchtung hat
u.a. auch heute der gewiss der SPÖ nicht nahe stehende Gemeindebund
geäußert. Wenn Kollege Gerstl meint, unbedingt Kritik am öffentlichen
Verkehr und an der Siedlungspolitik üben zu müssen, dann sollte er
diese an die richtigen Adressen richten", schloss Hora. (Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923
mailto:franz.schaefer@spw.at

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