• 04.05.2006, 10:18:41
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Aktuelle Studie zum Vorsorgeverhalten der ÖsterreicherInnen

Sichere Anlageform und garantierte Leistungen als wichtigste Faktoren für Altersvorsorge

Wien/London (OTS) - Pensionssymposion der Raiffeisen Versicherung,
3. Mai 2006, London - Unter Altersvorsorge verstehen die
ÖsterreicherInnen primär die Sicherung des Lebensstandards in der
Pension, aber auch zunehmend die physische Mobilität im Alter
(Gesundheitsvorsorge). Als besonders wichtige Vorsorgeprodukte werden
die private Pensions- und Rentenversicherung (78%), die eigene
Wohnung/das Haus (65%) und die Lebensversicherung (62 %) gesehen.
Gesteigertes Interesse ist auch für die betriebliche Vorsorge (43%)
zu verzeichnen. Dies ergibt eine neue von FESSEL- GfK österreichweit
unter 18 bis 50jährigen Internetusern durchgeführte Exklusivstudie im
Auftrag der Raiffeisen Versicherung .

"Man muss auch selbst vorsorgen, um später zumindest den gleichen
Lebensstandard aufrecht erhalten zu können. In der Pension bekommt
man vom Staat zu wenig, um gut davon leben zu können", lautet der
Tenor der häufigsten Spontanassoziationen zum Thema Altersvorsorge.
Auf die Frage welche Vorsorgeprodukte künftig an Bedeutung gewinnen
werden nennen 92 % der Befragten die Pensions- und
Rentenversicherungen, gefolgt von der Gesundheitsvorsorge und
Vorsorgeuntersuchung (69 %) und der staatlich geförderten
Zukunftsvorsorge (57 %). Bereits an vierter Stelle liegen
überraschend die betrieblichen Vorsorgeprodukte (51 %). "Die klare
Zustimmung zu Versicherungslösungen aber auch der hohe Wert für
betriebliche Vorsorgeprodukte bestätigen, dass wir als Anbieter für
diese Bereiche auch weiterhin einen wichtigen Beitrag zur privaten
Altersvorsorge leisten werden. Dies wird auch durch die von den
Befragten als sehr wichtig genannten Faktoren von Vorsorgeprodukten
bestätigt. Als die wichtigsten Faktoren werden eine sichere
Anlageform (72 %), garantierte Leistungen (72 %) und die finanzielle
Absicherung von schweren Krankheiten (56 %) genannt", kommentiert
Christian Sedlnitzky, Vorstandssprecher der Raiffeisen Versicherung
das Studienergebnis.

Die ÖsterreicherInnen scheinen auch früh mit der Vorsorge zu
beginnen. 74 % der Befragten haben bis spätestens 30 Jahren mit der
privaten Vorsorge begonnen (21 % bis 20 Jahre, 28 % bis 25 Jahre, 25
% bis 30 Jahre). Ein Ergebnis, das auch Christian Sedlnitzky mit
eigenen Zahlen bestätigen kann: " Bei der staatlich geförderten
Zukunftsvorsorge hat sich bei uns das durchschnittliche
Abschlussalter beispielsweise in nur drei Jahren um 10 Jahre von 33
auf 23 Jahre verringert. 45 % der Neuverträge werden mit unter
20jährigen abgeschlossen, 2003 lag dieser Wert erst bei 16 %."

Dennoch fühlen sich nur 36 % mit den bereits getroffenen
Maßnahmen gut abgesichert. Den höchsten Wert auf regionaler Ebene
verzeichnen die Vorarlberger mit 52 %, den niedrigsten die Wiener, wo
sich nur 29 % gut abgesichert fühlen. Dementsprechend wollen 55 %
jener, die bereits vorgesorgt haben, noch weitere Maßnahmen treffen,
wobei hier Immobilien, Pensions- und Rentenversicherungen sowie
Wertpapiere am häufigsten genannt werden. Von jenem Personenkreis,
der noch keine Maßnahmen gesetzt hat, wollen dies 72 % tun. Hier
werden klar die private Pensions- und Rentenversicherung,
Lebensversicherungen, eigene Wohnung/Haus, die staatlich geförderte
Zukunftsvorsorge gefolgt von Sparverträgen und Bausparer am
häufigsten genannt. "Wir vertreten die Meinung, dass bei der
privaten Altersvorsorge für den tatsächlich benötigten Betrag zur
Aufrechterhaltung des nötigen Lebensstandards in der Pension das
Risiko möglichst gering sein sollte . Das Ergebnis der Studie
bestätigt uns darin. Jene die bereits vorgesorgt und dies
mehrheitlich mit risikoarmen Versicherungsprodukten getan haben,
tendieren in weiterer Folge zu Produkten mit höherem Risiko und
Ertragschancen. Jene die noch nichts getan haben, wollen bei der
Grundsicherung auf Nummer sicher gehen", so Sedlnitzky.

Wie wichtig den ÖsterreicherInnen die Vorsorgethematik ist,
zeigen auch die monatlich dafür aufgewendeten Beträge bzw. die
Bereitschaft diese Beträge leisten zu wollen. 42 % wenden bis EUR
90,-- monatlich, 25 % bis EUR 150,-- und 22 % sogar über EUR 150,--
monatlich für die private Vorsorge auf. "Die durchschnittliche
Versicherungsprämie liegt bei der Raiffeisen Versicherung bei EUR
98,-- monatlich. Vor zehn Jahren lag dieser Wert mit EUR 46,--
weniger als halb so hoch" unterstützt der Versicherungschef die
Studie.

Dass diese privaten Vorsorgeaufwendungen auch gut investiert sind,
zeigt das wohl markanteste Ergebnis der neuen Exklusivstudie.
Durchschnittlich geben die Befragten an, dass sie nach eigenen
Angaben EUR 1.525,-- monatlich netto für die Deckung ihrer
Bedürfnisse (Wohnen, Essen, Leben etc.) in der Pension benötigen
werden. Die Frauen geben sich mit EUR 1.407,-- monatlich bescheidener
als die Männer mit EUR 1.648,--. Am meisten benötigen die
Vorarlberger mit EUR 1.740,--, am wenigsten die Steirer mit EUR
1.463,--. "Dieser Geldbedarf spricht eindeutig für die Notwendigkeit
der privaten Vorsorge, wenn man bedenkt, dass die durchschnittliche
Bruttoalterspension der Männer derzeit bei EUR 1.259,-- monatlich und
die der Frauen gar nur bei EUR 741,-- liegt. Vorsorgen fürs Alter
wird daher noch lange ein wichtiges Thema bleiben, wenn man noch dazu
bedenkt, dass die Lebenserwartung stetig zunimmt" gibt sich
Sedlnitzky zuversichtlich. Und alt fühlt sich der Großteil der
ÖsterreicherInnen laut der Umfrage derzeit ab 70 Jahre.

Die Studie kann unter [email protected]
angefordert werden.

Rückfragehinweis:
Raiffeisen Versicherung AG - Presseservice
Tel.: (+43 1)211 19-3233
E-Mail: [email protected]

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