- 02.05.2006, 11:48:33
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Tempo 160: Schaunig: Haider ignoriert Auftrag der Kärntner Landesregierung
SPÖ-Kärnten strikt gegen Pilotversuch "Tempo 160" auf der Tauernautobahn (A10) in Kärnten
Klagenfurt (SP-KTN) - Die SPÖ-Kärnten spricht sich weiterhin klar
gegen den Pilotversuch "Tempo 160" auf der Tauernautobahn (A10) in
Kärnten aus und übt in diesem Zusammenhang scharfe Kritik am Kärntner
Landeshauptmann. Dieser ignoriere den Beschluss in der Kärntner
Landesregierung und den damit verbundenen Auftrag, den Bescheid
hinsichtlich des Tempo-160-Pilotversuches seitens der Kärntner
Landesregierung anzufechten. SPÖ-Chefin LHStv. Gaby Schaunig verweist
auf die mehrheitlich beschlossene Resolution von SPÖ und ÖVP in der
Kärntner Landesregierung gegen den Tempo-160-Pilotversuch. "Laut
Verfassungsrechtsexperten Uni.-Prof. Dr. Theo Öhlinger ist der
Tempo-160-Pilotversuch rechtswidrig, daher wurde Haider mehrheitlich
beauftragt, den Bescheid des Verkehrsministers im Interesse der
Sicherheit der KärntnerInnen anzufechten", so die Kärntner
SPÖ-Vorsitzende.
"Tempo 160 ist nicht nur sicherheitstechnisch gesehen ein völliger
Schwachsinn, sondern kostet auch viel Geld, mit dem man hunderte
Strassen in Kärnten umgehend sanieren könnte", stellt Schaunig fest.
Schaunig zeigte sich überzeugt, dass die Tempo-160-Teststrecke
Hubert Gorbachs und Jörg Haiders in diametralem Widerspruch zur
Sicherheit stehe. "Eine Vielzahl von Experten hat bestätigt, dass es
bei Tempo 160 zu mehr Unfällen kommt", hält Schaunig fest. Die SPÖ
kritisiert außerdem, dass eine Geschwindigkeit von 160
Stundenkilometern zu mehr CO2-Ausstoß und zu mehr Lärm führt als
Tempo 130.
Rückfragehinweis:
Mario Wilplinger
Pressesprecher der SPÖ-Kärnten
Tel.: 0463/577 88 76, Fax: 0463/577 88 86
mailto:[email protected]
http://www.kaernten.spoe.at
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