- 28.04.2006, 15:59:20
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ÖGB: Schluss mit parteipolitischem Geplänkel um BAWAG P.S.K.
Präsident Hundstorfer appelliert an die konstruktiven Kräfte zur Sicherung der Bank und des Finanzstandortes
Wien (ÖGB) - "Die immer drastischeren parteipolitischen Zurufe
sind in keinster Weise ein Beitrag zur Lösung der Probleme von BAWAG
PSK und ÖGB. Im Gegenteil: Sie schaden einem der wichtigsten
Bankinstitute Österreichs und dem gesamten Finanzstandort."
ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer appelliert daher an alle Parteien
mit parteipolitisch motiviertem Geplänkel Schluss zu machen und
gemeinsam an einer konstruktiven Lösung mitzuarbeiten.
Das gegenseitige Aufschaukeln der Zurufe vor allem von den
Wahlkampfstrategen aus allen Parteien führt zu keiner Verbesserung
der ernsten Lage, sondern nur zu einer noch größeren Verunsicherung.
"Unter solchen Bedingungen ist es schwierig, rasch eine konstruktive
Lösung für die Probleme zu finden", sagt Hundstorfer.
Das neue Führungsteam von BAWAG P.S.K. und ÖGB kann die Taten der
Vergangenheit nicht ungeschehen machen. "Wir können und wollen
derzeit nur aufarbeiten und die Grundlagen für eine erfolgreiche
Zukunft schaffen", so Hundstorfer.
Insbesonders verweist Hundstorfer darauf, daß zur Lösung der
anstehenden Probleme und damit auch zur Sicherung des
Finanzstandortes Österreich bereits konstruktive Gespräche mit
involvierten Stellen wie Regierung, Nationalbank, FMA und
Sozialpartnern geführt werden. Das sind jene Maßnahmen, die jetzt im
Interesse der BAWAG P.S.K.-KundInnen aber auch der ÖGB-Mitglieder und
damit auch einer funktionierenden Sozialpartnerschaft notwendig sind.
ÖGB, 28. April
2006
Nr. 302
Rückfragehinweis:
ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Annemarie Kramser
Tel.: (++43-1) 534 44/222 DW
Fax: (++43-1) 533 52 93
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