- 28.04.2006, 13:10:17
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Schicker: Lebensqualität in Wien nicht ohne Grund ausgezeichnet
Studie - Zukunft der Städte Europas
Wien (OTS) - "In einer wissensbasierten Gesellschaft ist es
erforderlich, dass auch Städte netzwerken. Wien tut dies seit den
90er Jahren im gesamten zentraleuropäischen Raum," betonte
Planungsstadtrat Rudi Schicker am Freitag anlässlich der Präsentation
der Studie "Zukunft der Städte Europas - Zukunftsprogramme großer
europäischer Städte und ihre Relevanz für Wien" der Österreichischen
Gesellschaft für Politikberatung und Politikentwicklung (ÖGPP).
Hierbei wurden 32 Stadtenwicklungs- und Zukunftsprogramme von
europäischen Städten verglichen. Wien schneidet dabei bei diesem
Vergleich sehr gut ab.****
Die ÖGPP versuchte, die Stellung Wiens in Konkurrenz zu 32
europäischen Städten festzustellen. Im Zentrum der Studie stand dabei
die Frage, in welchen Bereichen Wien von anderen Städten lernen kann
und wo Wien anderen voraus ist.
Wien entwickelte sich bei den Themen Gesundheit, Sicherheit,
Soziales, Umwelt, Verkehr, Wirtschaft und Wohnen sehr gut. Die Stadt
ist somit in zahlreichen Studien, die sich mit der Frage der Lebens-
und Wohnqualität von Weltstädten auseinandersetzen, nicht ohne Grund
an ausgezeichneten Platzierungen vorzufinden. Viele Projekte, Ideen
und Konzepte, die den Zukunftsprogrammen anderer Städte entnommen
wurden, sind in vergleichbarer Weise in Wien schon realisiert worden
oder bereits in Planung. Für Schicker ist dabei die Clusterbildung
zwischen Städten sehr wichtig und großen, monolithischen Konzernen
klar vorzuziehen. Die Ökonomie habe sich zu einer Netzwerk-Ökonomie
entwickelt und diese Netzwerk-Bildung sei ein klarer Vorteil für
Europa. "Mit der Region Wien setzen wir den Netzwerk-Gedanken gezielt
um. Bratislava, aber auch wichtige Partner wie Brünn, Wr. Neustadt
oder St. Pölten sind in das Netzwerk eingebunden", so Schicker
weiters. Wien sei außerdem in den Bereichen Lebensqualität und Kultur
im Städtevergleich führend.
Als verbesserungswürdig sieht Schicker den Bereich der
Universitäten. "Wir würden Uni-Standorte gerne qualitativ höher
anlegen", betonte Schicker und verwies auf Standort-Vorschläge der
Stadt, wo verstärkt Unis angesiedelt werden sollten, wie St. Marx,
Muthgasse, dem Flugfeld Aspern oder der Donaucity. Zur Verbesserung
der Verkehrsinfrastruktur stellte Schicker fest, dass die Planungen
hierfür schon weit fortgeschritten, die Umsetzungen aber noch
ausständig seien, wie beim Bau des Bahnhofs Mitte. Als wichtige
Projekte nannte er hierbei eine Verbindung zwischen Flughafen und
Eisenbahn sowie den Ausbau von Straßen zu europäischen Städten wie
zum Beispiel die Nordautobahn nach Bratislava.
Abschließend betonte Schicker die gelungene, aber ausbaufähige
Integrationspolitik in Wien. Die Integration von islamischen
Gemeinschaften sei durchaus ein Vorzeige-Projekt. "In Wien leben
verschiedene Religionsgemeinschaften in Integration und nicht in
Konflikt", so Schicker.
Die Studie wird auf der Internet-Seite der ÖGPP
www.politikberatung.or.at kostenlos zum Download angeboten.
(Schluss) nk
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