- 26.04.2006, 14:50:36
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Walch: Schwerarbeiterregelung international anerkannt
Sozialpartner in die Pensionssicherungs-Reform eingebunden gewesen
Wien (OTS) - Heftige Kritik am Österreichischen Gewerkschaftsbund
(ÖGB) im Zusammenhang mit den unglaublichen Spitzengagen der
ÖGB-Bosse übte heute der Sozialsprecher des Freiheitlichen
Parlamentsklubs BZÖ-Abgeordneter Max Walch im Plenum des
Nationalrates. Walch forderte eine personelle Erneuerung der gesamten
ÖGB-Führung. Um die Glaubwürdigkeit wieder herzustellen sei eine
Rückbesinnung auf die ureigenste Aufgabe der Gewerkschaft notwendig.
Die Interessen der Arbeitnehmer in Österreich müssten wieder im
Vordergrund stehen.
Die Sozialpartner seien in die Pensionssicherungs-Reform eingebunden
gewesen und hätten auch mitgearbeitet. Mehrmals habe es Gespräche mit
dem vormaligen ÖBG-Präsidenten Verzetnitsch gegeben, auch in Bezug
auf die Schwerarbeiterregelung. Man habe sich auf einem gemeinsamen
Weg befunden. Schließlich sei der "Befehl" vom SP-Chef gekommen,
diesen Weg nicht länger mitzutragen.
"Wir haben die Pensionen in Österreich gesichert und Privilegien
abgeschafft", so Walch weiter. Dennoch gebe es "gravierende
Missstände" innerhalb SPÖ/ÖGB, sagte Walch, Bezug nehmend auf die
unglaublichen Abfertigungen und Spitzengagen der ÖGB-Bosse.
Hinsichtlich der Schwerarbeiterregelung wies Walch darauf hin, dass
diese international anerkannt werde. Unter anderem gebe es großes Lob
vom deutschen designierte SPD-Chef Kurt Beck.
Kritik übte Walch auch am neuen ÖGB-Chef Hundstorfer. Dieser sei
offensichtlich nicht über alles voll informiert. Frauen können
nämlich bis zum Jahr 2024 vor dem 60.Lebensjahr in Pension gehen.
Danach fallen sie ebenfalls in die Schwerarbeiterregelung erklärte
Walch.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Freiheitlicher Parlamentsklub
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