Mundipharma unterstützt geeignete Maßnahmen gegen Missbrauch

Verbesserung des Zugangs zu breit gefächerten und verfügbarer Therapieoptionen

Wien (OTS) - Das Ziel der neuen Verordnung zur Substitutionsbehandlung, einen sichereren Rahmen für diesen Therapieansatz zu bieten ist begrüßenswert, erklärte ein Sprecher von Mundipharma, einem führenden Hersteller von Substitutionsmedikamenten am Montag, 24. April 2006. Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat hatte vergangenen Donnerstag, 20. April 2006 eine entsprechende Verordnung angekündigt. Diese Verordnung liefert nicht nur einen verbesserten Rahmen für die Bereitstellung dieser Art von Therapie, sondern unterstreicht die grundlegende Notwendigkeit für eine weit reichende Substitutionspolitik, die von der WHO als effektivste pharmakologische Therapieform für Opiatabhängige eingestuft wird.

Es zeigt sich aber auch der Aufklärungsbedarf für die in der Substitution eingesetzten unterschiedlichen Substanzen. So ist es ein unvermeidliches Faktum, dass alle Medikamente, die zur Behandlung von Opiatabhängigen eingesetzt werden, missbräuchlich verwendet werden können und auch missbraucht werden. Es ist daher nicht gerechtfertigt, eines dieser Präparate aus diesem Grund einem anderen vorzuziehen oder zu verdammen.

7.000 Patienten in Substitutionsprogrammen

Insgesamt 7.000 Patienten befinden sich derzeit in Substitutionsprogrammen. Wesentlich zu diesem Erfolg hat die Zulassung von retardiertem Morphin - darunter Substitol - als Arzneimittel für die Substitutionstherapie beigetragen. Seither hat sich die Zahl der Opiatabhängigen, die sich einer Therapie unterziehen um mehr als 60 Prozent gesteigert. Dementsprechend tragen alle verfügbaren Substanzen in diesem Therapiegebiet, und speziell retardiertes Morphin zur Erfüllung der von der Europäischen Drogenstrategie geforderten Verbesserung des Zugangs zu gezielten und breit gefächerten Therapieprogrammen für Opiatabhängige bei.

Zielsetzung Reintegration in die Gesellschaft

Das Ziel ist die Reintegration der Patienten in die Gesellschaft. So soll der illegale Drogenkonsum eingeschränkt, Beschaffungskriminalität sowie HIV und Hepatitis B/C Infektionen weiter reduziert werden. Um möglichst viele Patienten in Substitutionsprogramme aufzunehmen, muss die Substitutionstherapie breit verfügbar und zugänglich gemacht werden. Die Auswahl der Substanz und der Dosierung sollte auf den jeweiligen Betroffenen abgestimmt werden und ausschließlich in der Verantwortung des behandelnden Arztes liegen.

"Wir alle müssen sehr vorsichtig sein, wenn es um die Berichterstattung von drogenbezogenen Todesfällen mit Beteiligung von morphinhaltigen Substitutionsmittel geht. Die Feststellung der genauen Ursache ist ein sehr komplexes Thema. Es besteht kein Raum für Spekulationen und Vermutungen." sagt Univ.-Prof. Dr. Ulrich Ganzinger, Medizinischer Leiter der Mundipharma. "Die Tatsache, dass Heroin im Körper zu Morphin abgebaut wird, ist nur einer der Gründe, die es so schwierig machen, die Todesursache an einer einzigen spezifischen Ursache aufzuhängen. Es gibt in der Regel eine Vielzahl von Gründen, die in solchen Fällen tragischerweise zusammenspielen und es hilft niemandem, voreilige Schlüsse zu ziehen", so Ganzinger weiter.

Breit gefächerte Therapiemöglichkeiten wichtig

Mundipharma unterstützt alle geeigneten Maßnahmen, die den Missbrauch von Substitutionsmitteln einschränken, wie zum Beispiel die Medikamenteneinnahme unter Sicht bei problematischen Patienten. Das Unternehmen weist auch darauf hin, dass es für den Behandlungserfolg dieser Patienten dringend erforderlich ist, breit gefächerte Therapiemöglichkeiten so zugänglich wie möglich zur Verfügung zu haben.

Mundipharma Ges.m.b.H. in Wien gehört zu einer international tätigen Gruppe (Purdue/Mundipharma/Napp) unabhängiger assoziierter Unternehmen. Diese sind international führend in der Entwicklung und Vermarktung von stark wirksamen Schmerzmitteln.

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