• 24.04.2006, 13:56:09
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Kukacka: Keine Strukturänderung bei den ÖBB, Unternehmenserfolge belegen die Richtigkeit der Bahnstrukturreform

Wien (OTS) - "Als absolut entbehrlich" bezeichnet
Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka die jüngsten Ratschläge
von SPÖ-Verkehrssprecher Eder zur ÖBB-Struktur. "Es gibt keine
Strukturänderungen. Die gesetzliche ÖBB-Struktur bleibt so wie sie
ist. Es ist Aufgabe der ÖBB-Manager, mit der lang diskutierten und
mit internationalen und ÖBB-Experten festgelegten
Organisationsstruktur das Unternehmen zu führen und die
wirtschaftlichen Erfolge seit der Reform fortzusetzen. Die SPÖ will
aus politischen Gründen dem Unternehmen ÖBB schaden, indem sie das
Unternehmen schlecht redet. Einen Rückschritt zu alten Zuständen wird
es nicht geben", betont der Staatssekretär.

Die Modernisierung der ÖBB-Struktur war fachlich richtig. Sie ist
nicht zuletzt gesellschaftsrechtlich so konstruiert worden, damit sie
die Kriterien der Maastrichtkonformität erfüllt. Und sie ist auch
betriebswirtschaftlich sinnvoll, das belegen die jüngsten Zahlen: Im
Personenverkehr konnte die eigenständige Personenverkehr AG einen
Fahrgastzuwachs von 4,5 Prozent erzielen, im Güterverkehr sei sogar
ein Zuwachs des Transportvolumens um 14 Prozent geglückt. In die
Bahninfrastruktur wird unter dieser Regierung mehr als das Doppelte
investiert wie unter SPÖ- Verkehrsministern.

Auch ÖBB-Aufsichtsratspräsident Dr. Wolfgang Reithofer hat sich erst
kürzlich in einem Presse-Interview für die "Beibehaltung der
aktuellen Organisationsstruktur" ausgesprochen. Der ÖBB-Aufsichtsrat
hat sich für Aktiengesellschaften entschieden, weil "diese eine
dezentrale Struktur und Führung ermöglichen. Und das werde auch
keinesfalls geändert". "Dies ist auch unsere eindeutige Position",
stellte Kukacka klar.

"Die Diskussion um eine Änderung der ÖBB-Struktur ist daher unnötig
und wird auch von den ausgewiesenen nationalen und internationalen
Bahnexperten als rückschrittlich bezeichnet und dient lediglich den
Interessen der Eisenbahnergewerkschaft und der SPÖ", so Kukacka.

Rückfragehinweis:
Staatssekretariat im BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Walter Gröblinger
Pressesprecher
Tel.: +43 (01) 711 62/8803

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