Madejski: "Rothneusiedl" seit 10 Jahren verschlafen - jetzt muß mit oberster Priorität gearbeitet werden!

Typische Versäumnisse der Wiener Stadtplanung in Favoriten!

Wien, 24-04-2006 (fpd) - Jahrelang haben die Stadtverantwortlichen das seit langem geplante Stadion Rothneusiedl stiefmütterlich behandelt - jetzt brennt offenbar der Hut, so heute der Planungssprecher der Wiener FPÖ, LAbg GR Dr. Herbert Madejski im Zuge der Debatte im Wiener Gemeinderat.

Rothneusiedl sei das typische Sittenbild der Wiener Stadtplanung. Wien benötige dringend ein Stadion sowie eine zeitgemäße Mehrzweckhalle. Unabhängig davon sei es gerade in diesem Bereich unabdingbar, daß ein der Region entsprechendes Fachmarktzentrum sowie eine Anbindung des Frachtenbahnhofs Inzersdorf ehebaldigst realisiert werde, so Madejski.

Auch die Verkehrsanbindung, so der freiheitliche Planungssprecher, wurde von den Stadtverantwortlichen jahrelang außen vor gelassen. So sei mit der U1 Verlängerung bis zum geplanten Stadion frühestens 2014 zu rechnen, das Stadion selbst soll jedoch bereits 2010 eröffnet werden. Eine absolute Notwendigkeit sei auch die Anbindung der S1 und eine entsprechende Verbindung zur A 23 um den Frachtenverkehr mittels Schleichwegen durch Favoriten zu unterbinden. In die Planungen muß auch eine entsprechend dimensionierte Park&Ride-Anlage mit einfließen, die zu einer weiteren Verkehrsentlastung beitragen könnte.

Jetzt seien alle Dienststellen aufgeforderte, mit oberster Priorität an der Umsetzung dieses städtebaulichen Entwicklungsgebietes zu arbeiten. Wien hat lang genug geschlafen, jetzt muß es heißen:
"Volldampf für Rothneusiedl", so Madejski abschließend. (Schluß) jen

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0004