Dr. Claus Stickler, Allianz Dresdner Global Investors Deutschland: Undifferenzierte Industrialisierung kann Innovation bei Asset-Managern bremsen

Bad Homburg (ots) - "Undifferenzierte
Industrialisierungsbemühungen können die Innovationsfähigkeit von Asset-Management-Unternehmen bremsen." Diese Ansicht vertrat Dr. Claus Stickler, Geschäftsführer der Allianz Dresdner Global Investors Deutschland GmbH, vor rund 120 Fach- und Führungskräften aus der Asset-Management- und Versicherungsbranche auf dem diesjährigen KAG Event von SimCorp, einem führenden Software-Anbieter für Finanzdienstleister. SimCorp hatte am 7. April 2006 zu einem Erfahrungs- und Informationsaustausch zum Thema "Industrialisierung in der Fondsbranche" nach Frankfurt/Main eingeladen.

Nach Ansicht von Stickler erhöht das durch die Automatisierung erzielte Straight-Through-Processing (STP) zwar die Effizienz und Prozess-Sicherheit. Jedoch dürfe die STP-Quote nicht als Selbstzweck angesehen werden. "Asset-Management-Unternehmen müssen den Grad der Automatisierung an das eigene Geschäftsmodell anpassen", so Stickler. "Ansonsten wirkt die Automatisierung ihren Bemühungen entgegen, dem steigenden Wettbewerb im Markt vor allem durch Innovationen zu begegnen."

Außer der Automatisierung sieht Stickler in der Standardisierung und Spezialisierung zwei weitere wichtige Trends in der Asset-Management-Branche. Auch deren undifferenzierte Anwendung könne negative Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit haben, indem sie individuelle Kundenlösungen verhindere und den Koordinations- und Steuerungsaufwand erhöhe.

Durch eine differenzierte Strategie in puncto Automatisierung, Standardisierung und Spezialisierung sieht Stickler Allianz Dresdner Global Investors gut für den Wettbewerb gerüstet. Ein wichtiger Baustein ist hierbei der Einsatz der Software SimCorp Dimension. Mittlerweile werden bei Allianz Dresdner Global Investors bereits rund 1.000 Fonds über die SimCorp-Software buchhalterisch abgewickelt.

Die Veranstaltungsunterlagen zum KAG Event 2006 sind auf Anfrage erhältlich.

Über Allianz Dresdner Global Investors:

Allianz Global Investors (AGI), die Asset Management-Sparte der Allianz, gehört mit einem verwalteten Vermögen von über 1 Billion Euro zu den größten Vermögensverwaltern der Welt. AGI bündelt die Kompetenz verschiedener weltweit agierender Investment Manager unter einem Dach. Dazu gehören u.a. Nicholas-Applegate, Oppenheimer Capital, RCM Capital Management, PIMCO und der Deutsche Investment Trust (dit).

Als Publikumsfondsgesellschaft der Allianz bietet der dit seit nunmehr 50 Jahren Asset Management-Lösungen für den Privatanleger an. Mit rund 200 Publikumsfonds und über 75 Mrd. EUR Assets under Management gehört der dit zu den führenden Kapitalanlagegesellschaften in Deutschland. Für das institutionelle Geschäft zeichnet sich die dresdnerbank investment management Kapitalanlagegesellschaft (dbi) verantwortlich.

Allianz Dresdner Global Investors Deutschland GmbH hatte sich im Jahr 2003 für den Einsatz von SimCorp Dimension als Fondsbuchhaltungssystem in ihren deutschen Publikums- und Spezialfonds-Einheiten dbi und dit entschieden.

Firmenprofil SimCorp:

SimCorp ist ein weltweit führender Anbieter von Software für Finanzdienstleister. Das Kernprodukt SimCorp Dimension ist ein integriertes Investment-Management-System, das die Anforderungen von Front-, Middle- und Back-Office auf der Basis eines durchgängigen Straight-Through-Processing (STP) in einem einzigen System vereint. Damit unterscheidet sich SimCorp Dimension grundsätzlich von anderen IT-Lösungen, die aus einer Vielzahl von Einzelsystemen mit jeweils eigener Datenhaltung und Schnittstellen bestehen.

SimCorp Dimension wird von führenden Kapitalanlagegesellschaften, Banken, Sparkassen und Versicherungen genutzt, unter anderem von den Fondsgesellschaften der Deutschen Bank (DWS), der Allianz (dit und dbi) und der HypoVereinsbank (Activest), von der DG HYP und der Sparkassen Informatik sowie von Ampega, dem Investment-Manager der Talanx-Gruppe, von der Nürnberger Versicherung und der österreichischen UNIQA. Weltweit setzen mehr als 130 namhafte Finanzdienstleister SimCorp Dimension ein, darunter ING, Julius Bär und Nordea. Die Entwicklungsabteilung von SimCorp ist nach dem Standard CMM Level 2 zertifiziert, der insbesondere in sicherheitskritischen Branchen Verwendung findet.

SimCorp hat seinen Sitz in Kopenhagen und beschäftigt weltweit ca. 670 Mitarbeiter. Niederlassungen befinden sich in Europa, Asien, Australien und den USA. Die SimCorp GmbH mit 120 Mitarbeitern ist zuständig für die Märkte in Deutschland, Österreich und dem deutschsprachigen Luxemburg. Sie hat ihren Sitz in Bad Homburg bei Frankfurt/Main sowie eine Niederlassung in München.

SimCorp ist seit 2000 an der Kopenhagener Börse notiert. Das Unternehmen ist Mitglied im BVI (Bundesverband Investment und Asset Management e.V.), der VÖIG (Vereinigung österreichischer Investmentgesellschaften) sowie der ALFI (Association Luxembourgeoise des Fonds d'Investissement).

Weitere Informationen unter www.simcorp.com.

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