- 11.04.2006, 13:23:38
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Volksopersanierung - SP-Ludwig: Strache hat für seine Forderungen die falsche Adresse gewählt
Wien kann nicht für alle Finanzprobleme des Bundes einspringen
Wien (SPW-K) - "FPÖ-Vorsitzender Strache hat seine Forderung, die
Stadt Wien solle für die dringend notwendige Sanierung der Volksoper
die Ausfallshaftung übernehmen, an die falsche Adresse gerichtet.
Wien kann nicht für alle Versäumnisse und Finanzprobleme des Bundes
einspringen. Die Volksoper ist ein Bundestheater. Dafür zuständig
sind letztlich die Bundesregierung und speziell Staatssekretär Morak.
Dort soll Strache seine Wünsche deponieren", stellte Dienstag der
Vorsitzende-Stellvertreter des Kulturausschusses des Wiener
Gemeinderates, Dr. Michael Ludwig, zu der Forderung Straches fest.
Ludwig wies darauf hin, dass die bautechnischen Probleme bei der
Volksoper nicht von gestern auf heute entstanden wären, sondern
längere Zeit zurückreichten und die schwarzblauorange Regierung auch
diesbezüglich ihre Hände in den Schoß gelegt hätte. Ludwig: "Die
Kritik sowie die Forderung Straches kommen reichlich spät, war doch
seine Partei mehr als fünf Jahre Koalitionspartner in der
schwarzblauen Regierung. Interessanterweise ist Strache aber während
dieser Zeit der von ihm heute als peinlich und beschämend bezeichnete
Bauzustand der Volksoper kein Dorn im Auge gewesen. Mit seiner
Forderung an Wien setzt Strache jedenfalls einen weiteren billigen
Gag seiner Politik des Niemals-Dabei-Gewesen-Seins, obwohl seine
Partei immer mitten drin gewesen ist", schloss Ludwig. (Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923
mailto:[email protected]
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