• 11.04.2006, 11:46:43
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Madejski: Neuerlicher Skandal bei der Hausbetreuungs-GmbH - wann wird Faymann endlich aktiv?

Verdacht auf doppelte Rechnungslegung durch die Wiener Hausbetreuungs-GmbH!

Wien, 11-04-2006 (FPD) - Seit ein paar Monaten werden die
ehemaligen Hausbesorgermaterialkammern ausgeräumt und an die
Stützpunkte der Wiener Hausbetreuungs-GmbH geliefert. Dort werden die
Materialien dann in sg. "Schwarzlagern" zwischengelagert und bei
Bedarf an die Reinigungstrupps ausgegeben. Es finden sich dabei
Unmengen an Beleuchtungskörpern, die von den früheren Hausbesorgern
gehortet wurden. Diese "Schwarzlager" haben jetzt dazu geführt, daß
die Hausbetreuungs-GmbH massive Überschüsse aufzuweisen hat, so heute
LAbg GR Dr. Herbert Madejski.

Es hätten sich nunmehr, so Madejski, verschiedenste Verdachtsmomente
ergeben, die Anlaß zur Vermutung geben, daß die Hausbetreuungs-GmbH
diese Beleuchtungsmaterialien neuerlich im Zuge ihrer Tätigkeiten
über die Betriebskosten den Mietern verrechnet. Sollte dies
zutreffen, so wäre damit der Strafbestand gem. §146 ff gegeben. Die
rechtsfreundliche Vertretung der Wiener FPÖ prüft gerade diese
Angelegenheit und wird gegebenenfalls auch eine entsprechende
Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft einbringen,
berichtete Madejski.

Werden Zusatzzahlungen nicht an das Reinigungspersonal
weitergegeben???

Ein weiterer - zumindest prüfenswerter - Punkt im langen
Sündenregister der Hausbetreuungs-GmbH ist vermutlich auch die sg.
"ekelerregende Verschmutzung". Diese Zulage wurde seinerzeit für die
Hausbesorger im Dienstvertrag geregelt, da die Entfernung von Kot,
Blut, Urin oder Ähnliches eine besondere Erschwernis für die
Reinigungsarbeit war. Natürlich, so Madejski, verrechnet auch die
Hausbetreuungs-GmbH diese Verschmutzungen - nur fließen die
eingenommenen Zulagen zur Gänze der Hausbetreuungs-GmbH zu und die
reinigende Person sieht von diesem Geld keinen Cent.

Die Wiener Freiheitlichen fordern den zuständigen Wohnbaustadtrat
Faymann dringlich auf, diesen anarchischen Zuständen im Bereich der
Hausbetreuungs-GmbH endlich einen Riegel vorzuschieben. Es könne
nicht sein, daß eine Gesellschaft, die Wiener-Wohnen gehört, derart
frei und unkontrolliert schalten und walten kann, wie dies derzeit
offenbar bei der Hausbetreuungs-GmbH der Falls sei, so Madejski
abschließend. (Schluß) jen

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien

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