Verdacht auf Geflügelpest in der Steiermark nicht bestätigt!

Wien (OTS) - Erfreut zeigten sich Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat und der zuständige Landesrat Johann Seitinger, dass sich der Verdacht auf Geflügelpest in einem steirischen Nutzgeflügelbestand nicht bestätigt hat.

Wie die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) heute Mittag mitteilte, konnte die Verdachtsdiagnose Geflügelpest durch die Laboruntersuchungen nicht bestätigt werden. Bei keiner einzigen, der eingesandten Tierproben konnte das Influenzavirus H5 nachgewiesen werden.

Das rasche Vorliegen des nun negativen Untersuchungsergebnisses zeigt einmal mehr, wie gut die österreichischen Veterinärbehörden und das Referenzlabor in Mödling vorbereitet sind, um im bestätigten Notfall sofort alle notwendigen Maßnahmen zu setzen.

Der Betrieb bleibt bis auf weiteres unter amtstierärztlicher Kontrolle, um die Ursache für den starken Anstieg der Todesrate (ca. 500 verendete Masthühner) zu ergründen. Weiterführende Schutzmaßnahmen wie die Errichtung von Schutz- und Überwachungszonen sind derzeit nicht erforderlich. Mit den endgültigen Ergebnissen der weiteren Untersuchungen ist vor Ende der Woche nicht zu rechnen.

Die Gesundheitsministerin weist ausdrücklich darauf hin, dass auf Grund der stattfindenden Schlachttier- und Fleischuntersuchung bei der Schlachtung und der regelmäßigen Kontrollen von Legehennenbetrieben, keine Gefahr für die Verbraucherinnen und Verbraucher besteht.

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