Informationen zur Hochwasser-Situation in Budapest

Wien (OTS) - Im Zusammenhang mit der Hochwasserlage in Ungarn möchten wir die wichtigsten Informationen in Verbindung mit dem Tourismus wie folgt zusammenfassen:

Laut Mitteilung von Herrn Gábor Demszky, Oberbürgermeister von Budapest gibt es keinen Grund zur Panik, Budapest ist nicht in Gefahr, denn die Dämme bieten Schutz bis zu einem Wasserstand von 10 Metern.

- Das Hochwasser bedeutet auch keine Gefahr für die Touristen, die sich in unserem Land aufhalten. Im Zusammenhang mit den Hotels, beziehungsweise mit den Verkehrsmöglichkeiten möchten wir Sie auf Folgendes aufmerksam machen:

- Trotz der nicht befahrbaren Straßen, die aufgrund des Hochwassers gesperrt sind, kann man die Hotels im Donauknie - mit der Umgehung der Landstraße 11 - auch weiterhin ohne Schwierigkeiten erreichen. Durch die Umleitungen verlängert sich die Reisedauer nur in geringem Maße.

- Die gestrige Mitteilung der Danubius Hotels Rt. über die unbeeinträchtigte Funktion der Hotels auf der Margaretheninsel gilt auch weiterhin. Auf der Margareteninsel besteht keine unmittelbare Gefahr. Auch die Insel wird Tag und Nacht von einem Überwachungsdienst gesichert und bei Wassereinsickerungen werden sofort eingreifende Maßnahmen eingeleitet.

- Der Sprecher der Budapester Verkehrsbetriebe BKV teilte mit, dass man nicht plant, die Metrostation am Platz "Batthyány tér" zu schließen und dass es außerdem auch gelungen ist, den gestrigen Wassereinbruch in der Fußgängerunterführung zu reduzieren. Er fügte hinzu, dass das Hochwasser im Verkehr der Metrolinie 2 höchstwahrscheinlich auch später keine Einschränkungen nach sich ziehen wird.*

- Der Metroverkehr auf der Strecke unter der Donau ist sicher und unbehindert. Die Situation wird von Fachleuten kontinuierlich beaufsichtigt.*

- In den Straßen am Donauufer kann aus dem Kanalisationssystem bei den Kanalisationsdeckeln und an den Gullygittern manchmal Wasser hervortreten, was durch die Funktion der Pumpen verursacht werden kann. Man muss nicht damit rechnen, dass das Wasser an diesen Stellen dauerhaft hervorbrechen könnte, denn das ist eine übliche Nebenerscheinung der Hochwasserlage.*

- Aufgrund des hohen Wasserstandes der Donau werden in zwei Bädern von Budapest - dem Strandbad "Dagály" und dem "Király-Bad" ab Dienstag keine Gäste empfangen, teilt die Heil- und Thermalwasser AG Budapest mit.*

- Laut Mitteilung der Ungarischen Schiffgesellschaft MAHART wurde ab heute, dem 5. April der Schiffverkehr auf der ungarischen Strecke der Donau eingestellt. (Tel: 01/7292 161)

*Quelle: Portal der Selbstverwaltung unter Budapest.hu

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