• 05.04.2006, 13:32:34
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Geld für Hochwasserschäden auch für Wasserver- und Abwasserentsorgungsanlagen

Minister Pröll: Im Rahmen der Förderung Siedlungswasserwirtschaft gibt es Unterstützung

Wien (OTS) - Mit Fördergeldern in Höhe von EUR 46,1 Mio. für
insgesamt 615 Projekte der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung
ging am Mittwoch die Sitzung der Kommission in Angelegenheiten der
Siedlungswasserwirtschaft zu Ende. Mit den Förderungsmitteln werden
umweltrelevante Investitionen in der Höhe von EUR 193,0 Mio.
unterstützt, darunter auch 45 "Hochwasserfälle" des Jahre 2005.
Umweltminister Josef Pröll: "Wir haben nach den Hochwasserereignissen
im August 2005 rasch reagiert und Gelder für die Wiederherstellung
der Schäden an Wasserver- und Abwasserentsorgungsanlagen reserviert.
Anträge auf Grund von Schadensfällen durch das Hochwasser 2005 können
noch bis 2007 gestellt werden. Und auch für Schäden in den aktuellen
Hochwassergebieten kann mit Hilfe gerechnet werden." Dies teilt das
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und
Wasserwirtschaft mit.

Weitere Schwerpunkte im Rahmen der ersten Kommissionssitzung in
diesem Jahr war die Neuwahl des Vorsitzenden der Kommission
Siedlungswasserwirtschaft. Der stellvertretende Landeshauptmann von
Oberösterreich, Franz Hiesl, wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er
löst den ehemaligen stellvertretenden Landeshauptmann von Tirol,
Ferdinand Eberle, in dieser Funktion ab, der seit Juni 2002 den
Vorsitz in der Kommission innehatte und im November 2005 seine
politischen Funktionen zurücklegte.

Außerdem wurden die neuen Technischen Richtlinien beschlossen, die
mit 1. September dieses Jahres in Kraft treten werden. Wesentlichster
Unterschied zu den bisher geltenden Richtlinien aus dem Jahr 1997 ist
die neu strukturierte Vorgangsweise für die "Variantenuntersuchung",
die die Basis jedes Förderungsantrags darstellt. Es wird damit in
erster Linie die Nachvollziehbarkeit und Transparenz bei der
Auffindung der volkswirtschaftlich günstigsten Umsetzungsvariante
erhöht.

Rückfragehinweis:
Lebensministerium
Pressestelle
Tel.: (++43-1) 71100 DW 6703, DW 6823

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