Geld für Hochwasserschäden auch für Wasserver- und Abwasserentsorgungsanlagen

Minister Pröll: Im Rahmen der Förderung Siedlungswasserwirtschaft gibt es Unterstützung

Wien (OTS) - Mit Fördergeldern in Höhe von EUR 46,1 Mio. für insgesamt 615 Projekte der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung ging am Mittwoch die Sitzung der Kommission in Angelegenheiten der Siedlungswasserwirtschaft zu Ende. Mit den Förderungsmitteln werden umweltrelevante Investitionen in der Höhe von EUR 193,0 Mio. unterstützt, darunter auch 45 "Hochwasserfälle" des Jahre 2005. Umweltminister Josef Pröll: "Wir haben nach den Hochwasserereignissen im August 2005 rasch reagiert und Gelder für die Wiederherstellung der Schäden an Wasserver- und Abwasserentsorgungsanlagen reserviert. Anträge auf Grund von Schadensfällen durch das Hochwasser 2005 können noch bis 2007 gestellt werden. Und auch für Schäden in den aktuellen Hochwassergebieten kann mit Hilfe gerechnet werden." Dies teilt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit.

Weitere Schwerpunkte im Rahmen der ersten Kommissionssitzung in diesem Jahr war die Neuwahl des Vorsitzenden der Kommission Siedlungswasserwirtschaft. Der stellvertretende Landeshauptmann von Oberösterreich, Franz Hiesl, wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er löst den ehemaligen stellvertretenden Landeshauptmann von Tirol, Ferdinand Eberle, in dieser Funktion ab, der seit Juni 2002 den Vorsitz in der Kommission innehatte und im November 2005 seine politischen Funktionen zurücklegte.

Außerdem wurden die neuen Technischen Richtlinien beschlossen, die mit 1. September dieses Jahres in Kraft treten werden. Wesentlichster Unterschied zu den bisher geltenden Richtlinien aus dem Jahr 1997 ist die neu strukturierte Vorgangsweise für die "Variantenuntersuchung", die die Basis jedes Förderungsantrags darstellt. Es wird damit in erster Linie die Nachvollziehbarkeit und Transparenz bei der Auffindung der volkswirtschaftlich günstigsten Umsetzungsvariante erhöht.

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